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Die Harzer Schmalspurbahnen schauen auf eine lange
Geschichte zurück: Sie wurden Ende des letzten Jahrhunderts angelegt, um
den Anschluß des Harzes mit seinen Bodenschätzen, den Holzvorkommen
und der Kleinindustrie an das wirtschaftlich aufstrebende Deutschland
herzustellen und den beginnenden Fremdenverkehr zu fördern.
Ursprünglich waren es drei Gesellschaften, die
den Harz auf schmaler Spur erschlossen:
Dabei wurde insgesamt dem Schmalspurverkehr der Vorzug gegeben,
insbesondere da er aufgrund der schwierigen Geländeverhältnisse die
kostengünstigere und praktisch "leichter" realisierbare Variante
darstellte. Die Bahnen wurden bis 1913 miteinander verbunden. Allein die
heutigen Harzer Schmalspurbahnen, die Harzquer- und Brockenbahn sowie die
Selketalbahn bildeten betreiben ein über 130 km langes Netz, das obendrein
auch mehrfach mit verschiedenen regelspurigen Harz- bzw. Harzrandbahnen
verbunden war und ist. Die Südharzeisenbahn ging in den bewegten Zeiten
unter, sie überlebte die durch die Zonengrenze bedingte Trennung vom
Schmalspurnetz des Ostharzes nicht.Die GHE und die NWE wurden 1949 von der DR
übernommen und geführt - bis zum 31.01.1993.
Den vorläufigen Abschluß dieser
wechselvollen Geschichte stellte die Bildung einer Betreibergesellschaft im
März 1991 auf privatrechtlicher Basis von den Anliegergemeinden und
Landkreisen dar.
Sie gründete die Harzer Schmalspurbahnen GmbH, die
seit dem 01.02.1993 die Bahnen in regionaler Trägerschaft als GmbH in
öffentlicher Hand führt.
Aufgabe der HSB ist:
... der Erhalt aller drei Bahnen im Harz in ihrer Gesamtheit als Touristenattraktion, technisches Denkmal, Transportmöglichkeit für den Güterverkehr und Beförderungsmöglichkeit für den Nahverkehr"....