| Fahrpläne | Unser Streckennetz |
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Seit Juli 1992 verkehren Züge auch wieder auf den sagenumwogenen Brocken, der mit 1142 Metern höchste Gipfel Norddeutschlands. Ein schönes Stück Arbeit für die rund 700 PS starken Dampfrösser, die als reine Adhäsionsbahnen fahren, also ohne Zahnräder oder ähnliche Hilfsmittel auskommen müssen.

Immerhin ist der Brockenbahnhof mit seinen 1125 Höhenmetern der höchstgelegene Bahnhof aller deutschen Adhäsions-Schmalspurbahnen und damit ein echtes Muß für jeden Harzbesucher und Eisenbahnliebhaber. Im Regelzugverkehr fahren Züge ab Nordhausen und Wernigerode; Zusteigemöglichkeiten bieten sich aber auch an allen anderen Bahnhöfen und Haltepunkten.
Ihr steilstes Streckenstück zum Brocken bewältigt die Bahn in ca. 50 Minuten ab Bahnhof Drei-Annen-Hohne und bietet den Reisenden dabei ein überwältigendes Panorama des Nationaparks Hochharz. Gerade auch im Winter ist eine Bahnfahrt im schneereichen Oberharz von besonderem Reiz. Dem Reisenden bieten sich tiefverschneite Tannenwälder, schneeverwehte Hochflächen und bei klarer Bergluft am Brocken läßt sich ein phantastischer Ausblick ins weite Land genießen.
| 27.05.1896 | Erteilung der Konzession zum Bau und Betrieb einer Schmalspurbahn von Nordhausen nach Wernigerode mit einer Abzweigung auf den Brocken |
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| 25.06.1896 | Gründung der Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (NWE) |
| 12.07.1897 | Freigabe des ersten Streckenabschnitts Nordhausen - Ilfeld |
| 01.05.1898 | Inbetriebnahme der Strecke Ilfeld - Netzkater |
| 20.06.1898 | Eröffnung der Strecke Wernigerode über Drei Annen Hohne nach Schierke |
| 28.07.1898 | Feierliche Grundsteinlegung am Bahnhof Brocken |
| 15.09.1898 | Freigabe des Streckenabschnitts Netzkater - Benneckenstein |
| 27.03.1899 | Einweihung der Streckenteile Drei Annen Hohne - Benneckenstein und Schierke - Brocken. Damit wird das 79,41 km lange Streckennetz der NWE in seinerGesamtheit für den Verkehr freigegeben |
| 01.04.1908 | Die NWE übernimmt die Betriebsführung von der "Eisenbahnbau- und Betriebsgesellschaft Berlin" |
| 01.04.1916 | Die Verwaltung der NWE verlagert ihren Sitz von Nordhausen nach Wernigerode |
| 01.04.1918 | Eduard Scharnhorst übernimmt einen Direktionsposten bei der NWE und trägt in den Folgejahren durch sein weitsichtiges, innovatives Handeln erheblich zum wirtschaftlichen Aufschwung der Bahnen bei. |
| 1926 | Einrichtung eines eigenen Kraftfahrbetriebes für den Linien- und Ausflugsverkehr Symbol der Busse wird der "Harzer Roller" |
| 06.07.1927 | Der schwerste Unfall in der Geschichte der Harzquerbahn: Infolge starken Regens wird ein Bahndamm bei der Thumkuhlental-Brücke unterspült. Die Lok und zwei Wagen stürzt ab, sechs Menschen starben. |
| 1945-1949 | Einschränkung bzw. Einstellung des Zugverkehrs auf Harzquer- und Brockenbahn aufgrund des Drucks der sowjetischen Besatzer. |
| 19.01.1949 | Mit Übergabe der Enteignungsurkunde durch die sowjetische Militär- Administration wird die NWE enteignet |
| 01.04.1949 | Die Harzquer- und Brockenbahn wird der Deutschen Reichsbahn zur treuhändlerischen Verwaltung und Nutznießung übergeben |
| 1954-1956 | Anschaffung von 17 Babelsberger Neubaulokomotiven. Sie bilden bis heute das Rückgrat im Regelzugverkehr der Harzer Schmalspurbahnen |
| 13.08.1961 | Unterbrechung des Reisezugverkehrs zum Brocken durch den Mauerbau; ab Drei Annen Hohne ist die Weiterfahrt nach Schierke nur mit Passierschein möglich |
| 1963-1964 | Einführung des Rollwagenverkehrs auf der Harzquer- und Brockenbahn |
| 1972 | Das Ministerium für Verkehrswesen der DDR erklärt die Harzquerbahn zum technischen Denkmal |
| 03.06.1984 | Wiederinbetriebnahme des regelmäßigen Reisezugverkehrs auf der Srecke Straßberg-Stiege |
| März 1991 | Bildung einer Vorbereitungsgesellschaft (GbR) zur Gründung einer kommunalen Betriebsgesellschaft. Deren Eigentümer sind die Landkreise Wernigerode, Nordhausen und Quedlinburg, die an der Strecke liegenden Gemeinden, die Stadt Quedlinburg, die Gemeinde Tanne und die Kurbetriebsgesellschaft Braunlage. |
| 27.05.1991 | Die erste Dampflok erreicht seit dem Jahre 1987 den Brockenbahnhof; Beginn der Sanierungsarbeiten auf der Brockenstrecke. Ein Jahr später wird der planmäßige Zugverkehr zum Brocken wieder aufgenommen |
| 19.11.1991 | Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) wird gebildet |
| 15.09.1991 | Wiederaufnahme des Zugverkehrs von Schierke zum Brocken mit großer Festveranstaltung und zwei Sonderzügen. Nach mehr als dreißig Jahren wird die Strecke somit zum ersten Mal wieder mit einem Reisezug befahren. |
| 01.07.1992 | Wiederaufnahme des fahrplanmäßigen Reisezugverkehrs auf den Brocken |
| 26.11.1992 | Verleihung der Bau- und Betriebsrechte durch das Ministerium für Wirtschaft, Technologie und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt an die HSB |
| 01.02.1993 | Die HSB übernimmt die Harzquer- und Brockenbahn (sowie die Selketalbahn) in regionale Trägerschaft. Durch diese, in der Rekordzeit von dreizehn Monaten vollzogene Übergabe ist sie die erste NE-Bahn in den neuen Bundesländern mit regelmäßigem Reisezugverkehr |