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Steigungsprofil

Die Selketalbahn

Erleben Sie das romantische Selketal mit seiner ursprünglichen Landschaft, die von schroffen Felsen, blühenden Wiesen, malerischen Teichen und ausgedehnten Buchen- und Eichenwäldern geprägt ist.

 

1887 – 2012: 125 Jahre Selketalbahn

Die Selketalbahn ist der Ursprung der Harzer Schmalspurbahnen. Am 7. August 1887 wurde die Strecke Gernrode – Mägdesprung eröffnet. Somit ist sie die älteste Schmalspurbahn im Harz und eng mit der Industrialisierung und touristischen Erschließung des Selketals verbunden.

Das Selketal gilt als der wohl romantischste Teil des Streckennetzes und gilt als Geheimtipp für Natur- und Romantikfreunde. Steigen Sie ein und erleben Sie die sagenhafte Natur! Von der Welterbestadt Quedlinburg aus über Gernrode, Harzgerode oder auch Hasselfelde führt Sie Ihre Fahrt durch die abwechslungsreiche Landschaft des Vorharzes.

In teilweise abenteuerlichen Trassenführungen windet sich die Bahn in engen Kurven durch eine ursprüngliche Landschaft. Rechts und links der Gleise wechseln schroffe Felsen urplötzlich mit blühenden Wiesen, malerischen Teichen oder weiten, einsamen Buchen- und Eichenwäldern. Ab Eisfelder Talmühle haben Sie die Möglichkeit, weiter in die thüringische Stadt Nordhausen oder Richtung Drei Annen Hohne zu fahren, wo Sie entweder den Brocken erklimmen können, oder die bunte Stadt am Harz Wernigerode erkunden können.

Wir wünschen Ihnen eine erlebnisreiche Fahrt!

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Die Geschichte der Selketalbahn

10.05.1886 Gründung der Gernrode- Harzgeroder Eisenbahngesellschaft (GHE) als Aktiengesellschaft
14.03.1886 Erteilung der Konzession zum Bau und Betrieb einer Schmalspurbahn von Gernrode nach Harzgerode
07.08.1887 Eröffnung des ersten Abschnitts der anhaltinischen Harzbahn von Gernrode nach Mägdesprung nach nur zehnmonatiger Bauzeit
01.07.1888 Freigabe des Streckenabschnitts von Mägdesprung nach Harzgerode
13.07.1888 Eröffnung des Abschnittes Alexisbad - Silberhütte
01.06.1890 Das 9,3 km lange Teilstück von Silberhütte nach Güntersberge geht ans Netz.
01.12.1891 Feierliche Inbetriebnahme des Gleisabschnittes von Güntersberge nach Stiege (8,6 km)
01.05.1892 Freigabe des Streckenabschnitts von Stiege nach Hasselfelde
15.07.1905 Durch die Eröffnung des Streckenabschnitts Stiege - Eisfelder Talmühle gelingt die Verbindung der Streckennetze von GHE und NWE - ein Meilenstein der Verkehrsentwicklung im Harz.
06.04.1946 Auf Befehl der russischen Besatzer endet der Verkehr auf der GHE. Als Reparationsleistung wird der Abbau der Gleisanlagen von Stiege her in Richtung Gernrode betrieben, nur der Abschnitt von der Anschlussstelle Herzogschacht bis Straßberg blieb erhalten.
01.09.1946 Übergabe der GHE-AG in Volkseigentum der Prov. Sachsen bzw. der späteren VVB Landesbahn
01.02.1993 Die HSB übernimmt die Selketalbahn in regionale Trägerschaft. Durch diese, in der Rekordzeit von dreizehn Monaten vollzogene, Übergabe ist sie die erste „Nichtbundeseigene Eisenbahn“ in den neuen Bundesländern mit regelmäßigem Reise- und Güterverkehr.

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