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Ab sofort Einsatz eines Schienencabrios auf der Selketalbahn

Neue Attraktion und Rückkehr des "T1" nach erfolgter Reparatur


Donnerstag, 22. Juli 2021

Seit heute hält die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ein neues Angebot für die Fahrgäste der Selketalbahn bereit. Bis Oktober setzt das Bahnunternehmen hier ab sofort täglich ein Schienencabrio bei den Dampfzugfahrten ein. Nach erfolgter Untersuchung und Reparatur kehrte am heutigen Vormittag auch der 88-jährige Triebwagen „T1“ in den Einsatzbestand zurück.

Die 61 km lange Selketalbahn zwischen der Welterbestadt Quedlinburg, Alexisbad, Harzgerode, Stiege, Hasselfelde und Eisfelder Talmühle gilt für viele als schönste und romantischste Strecke im insgesamt 140,4 km umfassenden Gleisnetz der HSB. Mit einem neu ins Fahrtenprogramm genommenen Schienencabrio ist bis Oktober nun noch intensiver erlebbar. Das zweiachsige Fahrzeug, welches bei der VIS Verkehrs Industrie Systeme GmbH in Halberstadt aus dem ehemaligen Fahrradtransportwagen umgebaut worden ist, wird ab sofort in allen fahrplanmäßigen Dampfzügen auf der Selketalbahn eingesetzt. Die Benutzung ist mit einem Zuschlag pro Fahrt in Höhe von 1,00 Euro für Erwachsene und 0,50 Euro für Kinder möglich.

Von dem neuen Reiseerlebnis im Selketal zeigten sich am heutigen Vormittag auch Peter Gaffert, HSB-Aufsichtsratsvorsitzender und Oberbürgermeister von Wernigerode, sowie Quedlinburgs Oberbürgermeister Frank Ruch beeindruckt. Sie waren gemeinsam mit HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener und weiteren anwesenden Ehrengästen beim ersten offiziellen Einsatz des Fahrzeuges von Quedlinburg bis Sternhaus Ramberg an Bord des neuen Schienencabrios.

Die anschließende Rückfahrt traten die Gäste dann mit einem weiteren besonderen Schmuckstück im Fahrzeugpark der HSB an, dem historischen Triebwagen „T1“. Das bei Fahrgästen sehr beliebte Fahrzeug steht nach erfolgter Untersuchung sowie einer Reparatur mit Einbau des Kollisionswarnsystems ab sofort wieder für Sondereinsätze auf dem Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen zur Verfügung. Bei dem Veteranen handelt es sich um das letzte noch existierende Triebfahrzeug der ehemaligen Gernrode-Harzgeroder Eisenbahn-Gesellschaft (GHE). Diese hatte ab 1887 den Betrieb auf der Selketalbahn aufgenommen und den seinerzeit nagelneuen „T1“ aus Rationalisierungsgründen für nachfrageschwache Verkehrszeiten im Jahre 1933 bei der Waggonfabrik Dessau beschafft.

Informationen zu den Fahrzeiten und Angeboten der HSB sind in den Verkaufsstellen, im Internet unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943 / 558-0 erhältlich.





Unterzeichnug Verkehrsvertrag zwischen Nordhäuser Verkehrsbetrieb und HSB


Donnerstag, 22. Juli 2021

Matthias Wagener, Geschäftsführer der Harzer Schmalspurbahnen GmbH und Thorsten
Schwarz, Geschäftsführer der Verkehrsbetriebe Nordhausen GmbH unterzeichneten gestern
den neuen Verkehrsleistungsvertrag über die Erbringung von Leistungen im
Schienenpersonennahverkehr auf der Strecke Nordhausen/Bahnhofsplatz –
Ilfeld/Neanderklinik (Linie 10).


„Schon seit 2004 hat sich unser System der Combino Duos bewährt. Mit der Fortführung
unseres Vertrages sichern wir dieses attraktive Angebot für unsere Fahrgäste auch für die
nächsten zehn Jahre“, sagte Thorsten Schwarz. „Durch die durchgängige Verbindung zwischen
dem Gleisnetz der Harzer Schmalspurbahnen und dem Streckennetz der Nordhäuser
Straßenbahn können die Fahrgäste von der Stadt Nordhausen in den Südharz und umgekehrt
gelangen, ohne dabei umsteigen zu müssen. Wir freuen uns, dass wir diese gelungene
Kooperation fortsetzen werden“, ergänzte Matthias Wagener.


Die Verkehrsbetriebe Nordhausen, die Harzer Schmalspurbahnen und der Freistaat Thüringen
sind sich darin einig, dass mit dem Vertrag der Personennahverkehr von Nordhausen in das
Harzvorland hinein attraktiv und leistungsfähig gestaltet wird. Die erst kürzlich für diesen
Zeitraum ertüchtigten 2-System-Fahrzeuge Combino Duo erbringen weiterhin die Fahrleistung
auf der 11,6 km langen Strecke zwischen Nordhausen/Bahnhofsplatz und Ilfeld/Neanderklinik
und darüber hinaus zwischen Nordhausen/Bahnhofsplatz und dem Südharz Klinikum. Der
Vertrag stellt dabei auch eine qualitativ hochwertige Beförderung sicher, die in konkreten
Qualitätsvorgaben beschrieben ist.


Das Erfolgsmodell „Linie 10“ hat somit auch für die nächsten 10 Jahre Bestand. Beide
Geschäftsführer freuen sich, dass so viele Fahrgäste das „Nordhäuser Modell“ seit der
Inbetriebnahme genutzt haben. Nun gilt es, coronabedingte Fahrgastrückgänge wieder wett
zu machen und neue Fahrgäste zu gewinnen. Die Voraussetzungen dafür sind mit dem neuen
Vertrag nun geschaffen.




Wirtschaftsminister Prof. Dr. Willingmann überreicht Zuwendungsbescheid an die Harzer Schmalspurbahnen

Sachsen-Anhalt fördert touristische Gestaltung auf den Außenflächen der neuen Dampflokwerkstatt


Mittwoch, 21. Juli 2021

Am heutigen Vormittag überreichte Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) in Wernigerode einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 450.000 Euro. Mit dem Geld bezuschusst das Land die touristisch orientierte Gestaltung der Außenflächen der neuen Dampflokwerkstatt, welche derzeit zentrumsnah auf dem Wernigeröder Ochsenteichgelände errichtet wird.

Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann sagte: „Die Harzer Schmalspurbahnen sind ein Aushängeschild für Sachsen-Anhalt und gehören zu den stärksten Besuchermagneten im Harz. Gerade die schnaufenden Dampfrösser sorgen bei Jung und Alt gleichermaßen für Begeisterung. Deshalb ist es gut, dass auch das Außengelände der neuen gläsernen Dampflokwerkstatt künftig zum Spielen, Verweilen und Erleben einladen wird. Auch diese Förderung aus dem Wirtschaftsministerium ist gut angelegt, um das Top-Reise-Ziel Wernigerode touristisch weiter aufzuwerten und die Weichen nach Corona wieder auf Wachstum zu stellen.“

Das vorgesehene „Eisenbahn-Lern- und Erlebnisgelände“ im Außenbereich der neuen Dampflokwerkstatt soll das Kernelement „Dampfloktechnik“ für Groß und Klein auf besondere Weise erlebbar machen und Gäste bereits aus der Ferne anlocken. Geplant sind in diesem Zusammenhang insbesondere spielerische Bereiche für Kinder, die über die Technik hinaus auch das 140,4 lange Streckennetz der HSB veranschaulichen. Aber auch für Erwachsene werden interessante Einblicke durch die Präsentation von Originalbauteilen einer Dampflok geboten, um technisches wie physikalisches Wissen praxisorientiert zu vermitteln.

Über abwechslungsreiche Lern- und Spielinhalte für alle Altersgruppen rund um die Erlebnisse „HSB“ und „Dampflok“ hinaus wird das kommunale Bahnunternehmen auf dem neuen Lern- und Erlebnisgelände aber auch die touristischen Highlights der Harzregion auf verschiedenen Schautafeln präsentieren. Hierbei ist ebenfalls die Darstellung verschiedener Themenkomplexe wie beispielsweise „Der Wald im Wandel“ oder die Weltkulturerbestätten im Harz sowie seiner Umgebung vorgesehen. Darüber hinaus wird das Außengelände so gestaltet, dass es für Feste und Veranstaltungen genutzt werden kann.

Auch die neue Dampflokwerkstatt selbst wird nach ihrer Eröffnung für Besucher über einen separaten Eingang zugänglich sein. Neben der Möglichkeit, auf einer erhöhten Empore die Arbeiten an den in Aufarbeitung befindlichen Dampflokomotiven zu beobachten, erhalten Besucher hier auch vielfältige Informationen über das technische Denkmal Harzer Schmalspurbahnen. Zwei Aussichtsplattformen an den Enden der Besucherempore bieten darüber hinaus attraktive Sichtachsen zur Altstadt von Wernigerode sowie zum höchsten Berg des Harzes, den Brocken.






Ab dem 17. Juli wieder komplettes Sommerfahrplanangebot


Donnerstag, 15.  Juli 2021

Ab dem 17. Juli kehrt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) zum kompletten Sommerfahrplanangebot zurück. Zwei weitere Zugpaare vervollständigen dann am Nachmittag das Fahrtenangebot zum Brocken.

Anfang Juni konnte die HSB mit einem eingeschränkten Angebot den Dampfzugbetrieb zum Brocken nach der pandemiebedingten Pause wieder aufnehmen. Schrittweise wurde das Fahrtenangebot in den vergangenen Wochen ergänzt. Nun kann zum 17. Juli wieder das komplette Zugangebot des Sommerfahrplans gefahren werden. Zwei weitere vorerst diesellokbespannte Fahrten zum höchsten Harzgipfel starten zum einen um 13.25 Uhr in Wernigerode sowie zum anderen um 16.47 Uhr in Drei Annen Hohne.

In allen Zügen des kommunalen Bahnunternehmens bestehen auch weiterhin die hygienischen Auflagen, die Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sowie die Beachtung der Abstandsregelung und der allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Für Fahrten mit der Brockenbahn gelten nach wie vor Kapazitätsbeschränkungen. Es wird daher empfohlen, Tickets vorab hier  im Onlineshop  zu erwerben.









"Brockenlok" 99 7247 von der Untersuchung in Meiningen zurückgekehrt


Donnerstag, 8. Juli 2021

Nach erfolgter Untersuchung im Dampflokwerk Meiningen (DLW) ist heute am frühen Morgen die Dampflok 99 7247 der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) auf heimische Gleise zurückgekehrt und anschließend für weitere Arbeiten in die Fahrzeugwerkstatt gebracht worden.

Die 1956 vom ehemaligen VEB "Lokomotivbau Karl Marx" (LKM) in Babelsberg unter der Werksnummer 134 024 gebaute Lokomotive gehört zur insgesamt 17 Maschinen umfassenden Serie der "Brockenloks" (99 7231 - 99 7247), die von 1954 bis 1956 von der Deutschen Reichsbahn für den Betrieb auf der Harzquer- und Brockenbahn beschafft worden waren. Die 99 7247 wurde erst Ende 2012 wieder reaktiviert, nachdem sie zuvor 16 Jahre in Gernrode witterungsgeschützt abgestellt gewesen war.





Wieder mit Dampf im Selketal und ab Nordhausen unterwegs


Donnerstag, 1. Juli 2021

Seit heute früh fahren die Dampfzüge der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) wieder durch das Selketal und vom thüringischen Nordhausen aus zum Brocken. Pünktlich um 7:36 Uhr startete nach insgesamt 241-tägiger Corona-Pause der erste Dampfzug in Gernrode (Harz). Kurze Zeit später begrüßten ihn dann im Bahnhof Alexisbad Harzgerodes Bürgermeister Marcus Weise sowie HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener persönlich. Nur knapp zwei Stunden später setzte sich um 10:33 Uhr nach achtmonatiger Unterbrechung auch im thüringischen Nordhausen wieder der erste mit Dampflok bespannte Reisezug in Bewegung. Bei seiner Abfahrt in Richtung Brocken waren Nordhausens Bürgermeisterin Jutta Krauth sowie seitens des Landkreises Nordhausen Marcel Hardrath und Christian Schelauske anwesend.





Ab 1. Juli wieder Dampfbetrieb auf allen Strecken der Harzer Schmalspurbahnen

Rückkehr zum nahezu vollständigen Sommerfahrplan auf dem Gesamtnetz


Freitag, 25. Juni 2021

Am 1. Juli kehrt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) weitestgehend zum regulären Sommerfahrplan zurück. Im Zuge dieses weiteren Öffnungsschrittes wird auch der Dampfbetrieb im Selketal sowie vom Südharz aus wieder aufgenommen.

Die seit November letzten Jahres währende Corona-Pause ist für die HSB ab kommendem Donnerstag so gut wie beendet. Nachdem das kommunale Bahnunternehmen bereits am 9. Juni einen eingeschränkten Verkehr auf dem 140,4 km langen Gesamtnetz inklusive Dampfbetrieb zum Brocken wieder aufgenommen hatte, kehren die beliebten Dampflokomotiven nach achtmonatiger Unterbrechung nun auch wieder ins Selketal sowie nach Nordhausen zurück. Tägliche Startzeit des Dampfzuges zum Brocken ist dabei in der nordthüringischen Kreisstadt um 10:33 Uhr. Ein weiterer dampflokbespannter Reisezug verkehrt ganztägig auf der Selketalbahn zwischen der Welterbestadt Quedlinburg, Alexisbad, Harzgerode, Stiege, Hasselfelde und Eisfelder Talmühle.

Ab dem 1. Juli gilt auch wieder für das gesamte Streckennetz der HSB der annähernd vollständige Sommerfahrplan. Lediglich zum Brocken entfallen zunächst noch zwei nachmittägliche Fahrtenpaare. Der höchste Berg des Harzes ist dennoch bis auf weiteres täglich neunmal per Dampfzug erreichbar.

Unverändert gelten die allgemeinen Hygieneregeln sowie die Pflicht zum Tragen einer Schutzmaske in den Zügen und Verkaufsstellen der HSB fort. Auch die Kapazitätsbeschränkungen und limitierten Fahrkartenverkäufe für Fahrten zum höchsten Harzgipfel bleiben vorerst bestehen. Der Erwerb von Brockentickets ist ausschließlich über die HSB-Homepage oder am Reisetag in den Bahnhöfen Wernigerode Hauptbahnhof, Wernigerode Westerntor, Drei Annen Hohne und Schierke möglich. Die Zustiegsmöglichkeiten in Wernigerode Hochschule Harz, Wernigerode-Hasserode und Steinerne Renne entfallen zunächst auch weiterhin. Fahrkarten für Reisen im übrigen Streckennetz können wie gewohnt in allen Verkaufsstellen und Agenturen der HSB erworben werden. Hier sowie unter www.hsb-wr.de und 03943/ 558-0 sind auch alle Informationen zu den Fahrzeiten erhältlich.



Dampfzüge fahren wieder zum Brocken

Eingeschränkter Verkehr auch auf dem Gesamtnetz wieder aufgenommen


Mittwoch, 9. Juni 2021

Seit heute Vormittag fahren die Dampfzüge der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) nach über sieben Monaten Pandemiepause wieder auf den Brocken. Auch auf den weiteren Strecken des 140,4 km umfassenden HSB-Gesamtnetzes rollen jetzt wieder Reisezüge. Bis auf weiteres gilt allerdings überall noch ein eingeschränktes Fahrtenangebot.

Darauf haben nicht nur Eisenbahnfans lange gewartet: Pünktlich um 10:36 Uhr erreichte heute der erste fahrplanmäßige Dampfzug nach 219 Tagen coronabedingter Unterbrechung den Brockenbahnhof. Am 1. November des vergangenen Jahres war hier der bislang letzte Reisezug gefahren. Fahrplanmäßiger Zugbetrieb fand seitdem ausschließlich mit Triebwagen zwischen Wernigerode und Schierke sowie im thüringischen Südharz zwischen Nordhausen und Ilfeld statt. Bereits im Frühjahr 2020 war der Verkehr auf dem Großteil des Streckennetzes einschließlich des Brockens schon einmal an 62 Tagen pandemiebedingt eingestellt und alle Dampfloks außer Betrieb.

Von Wernigerode aus fahren nun erst einmal wieder vier Dampfzüge auf den höchsten Harzgipfel, zwei weitere starten in Drei Annen Hohne. Die Ausgabe von Tickets für Bergfahrten ist limitiert. Sie können entweder vorab online oder am Reisetag in den Verkaufsstellen der Bahnhöfe Wernigerode Hauptbahnhof, Wernigerode Westerntor, Drei Annen Hohne und Schierke erworben werden. Die übrigen Zustiegsmöglichkeiten für Brockenfahrten in Wernigerode Hochschule Harz, Wernigerode-Hasserode und Steinerne Renne entfallen bis auf weiteres.

Nach ebenfalls 219-tägiger Unterbrechung rollt der Zugverkehr seit heute auch wieder durchgehend auf der gesamten Harzquerbahn sowie auf der Selketalbahn. Auf beiden Strecken kommen vorerst allerdings nur Triebwagen in einem eingeschränkten Fahrplan zum Einsatz. Der Dampfzug von Nordhausen zum Brocken und zurück wird vorerst noch nicht verkehren.


Bei gleichbleibender Entwicklung der Pandemielage ist Anfang Juli eine sukzessive Aufnahme des regulären Sommerfahrplans mit Dampfbetrieb auf allen Strecken vorgesehen. In allen HSB-Zügen gelten nach wie vor die allgemeinen Hygieneregeln und das Tragen einer FFP2-Maske. Die Auflagen gelten auch für das Betreten der wieder geöffneten Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB. Informationen zu den aktuellen Fahrzeiten sind unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943/ 558-0 erhältlich.





Erster fahrplanmäßiger Dampfzug nach über sieben Monaten


Donnerstag, 3. Juni 2021

Mit dem von 99 7245 bespannten Zug N8925 von Wernigerode nach Schierke fuhr heute Vormittag nach über sieben Monaten "Corona-Pause" wieder der erste fahrplanmäßige Dampfzug auf dem Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB). Darüber hinaus absolvierte die Dampflok 99 7234 am heutigen Vormittag eine Probefahrt.







Es dampft wieder in Wernigerode!


Dienstag, 1. Juni 2021

Am heutigen Vormittag haben wir unsere Dampflokomotiven 99 7234 und 99 7245 im Bereich der Fahrzeugwerkstatt wieder "unter Dampf" gesetzt. Eine dritte Maschine wird ebenfalls noch angeheizt werden.

Ab dem 3. Juni wird der zwischen Wernigerode und Schierke im "Corona"-Fahrplan pendelnde Triebwagen durch einen dampflokbespannten Reisezug ersetzt. Sechs Tage später starten wir dann wieder mit einem zunächst eingeschränkten Fahrplan auf dem gesamten Streckennetz. Dabei verkehren Dampfzüge vorerst nur zum Brocken, während auf der Harzquer- und Selketalbahn Triebwagen zum Einsatz kommen.






Schrittweise und eingeschränkte Betriebsaufnahme ab 9. Juni bei den Harzer Schmalspurbahnen


Montag, 31. Mai 2021

In den kommenden Tagen werden im Harz endlich wieder regelmäßig Dampfzüge fahren. Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) nimmt nach über sieben Monaten schrittweise wieder einen vorerst eingeschränkten Betrieb auf ihrem Gesamtnetz auf. Dazu werden in den kommenden Tagen erste Dampfloks wieder angeheizt und ab dem 9. Juni der Dampfzugverkehr auf den Brocken wieder aufgenommen. Dann verkehren vorerst ebenfalls eingeschränkt auch wieder Triebwagen auf der Harzquer- und Selketalbahn.

Abhängig von der weiteren Entspannung bei den Infektionszahlen werden in den nächsten Tagen vorerst insgesamt drei Dampfloks für den Zugbetrieb vorbereitet. Um die betagten Maschinen nach der langen Zwangspause schrittweise für den täglichen Dienst auf der Brockenstrecke wieder fit zu machen, werden ab dem 3. Juni bereits die beiden täglichen Fahrten von Wernigerode nach Schierke und zurück als Dampfzug gefahren. Abfahrtszeiten sind hier ab Wernigerode wie bisher um 10.25 Uhr und 14.55 Uhr, analog die Rückfahrten ab Schierke um 12.24 Uhr und um 17.03 Uhr. Ab dem 9. Juni wird auch der Dampfzugverkehr zum Brocken wieder aufgenommen. Hier verkehren dann zunächst vier Dampfzüge von Wernigerode aus auf den Gipfel, zwei weitere Abfahrten starten ab Drei Annen Hohne. Die Tickets für die Brockenbahn sind für die einzelnen Züge pandemiebedingt limitiert und können vorab online sowie am Reisetag in den Fahrkartenausgaben an den Bahnhöfen Wernigerode, Wernigerode Westerntor, Drei Annen Hohne und auf dem Brocken erworben werden. Aufgrund dieser Kapazitätsbeschränkung der Dampfzüge zum Brocken müssen vorerst die Verkehrshalte dieser Züge an den Stationen Wernigerode Hochschule Harz, Wernigerode-Hasserode und Steinerne Renne entfallen. Hier kann daher bis auf Weiteres in Richtung Brocken nicht zugestiegen werden.

Auch auf der Harzquer- und Selketalbahn bietet die HSB einen vorerst reduzierten Verkehr mit Triebwagen an. So kann ab dem 9. Juni wieder um 10.30 Uhr ab Quedlinburg durch das Selketal in Richtung Eisfelder Talmühle gestartet werden, Ausflügler aus Harzgerode nach Quedlinburg erreichen die Welterbestadt um 10.15 Uhr und können um 13.41 Uhr oder 17.28 Uhr zurückfahren. Aus Nordhausen erreicht man Quedlinburg um 12.46 Uhr und kann um 17.28 Uhr wieder zurückfahren. Von Wernigerode aus starten vorerst zwei Triebwagenverbindungen um 8.25 Uhr und nochmals um 16.25 Uhr in Richtung Eisfelder Talmühle und wieder zurück.

Das Zugangebot im thüringischen Südharz zwischen Nordhausen Nord und Ilfeld Neanderklinik ändert sich ab dem 9. Juni ebenfalls leicht gegenüber den Fahrzeiten der vergangenen Wochen. Da einige Triebwagen nun auch wieder über Ilfeld Neanderklinik hinaus in Richtung Selketal fahren, müssen die Fahrten ab Nordhausen Nord um 12.25 Uhr in Richtung Ilfeld Neanderklinik sowie um 17.27 Uhr und um 19.27 Uhr ab Ilfeld Neanderklinik zurück nach Nordhausen Nord entfallen. Der Dampfzug von Nordhausen aus zum Brocken entfällt aufgrund des noch eingeschränkten Zugbetriebes vorerst auch weiterhin.

In allen Zügen des kommunalen Bahnunternehmens gelten auch weiterhin die Auflagen und allgemeinen Hygieneregeln, wie beispielsweise das verpflichtende Tragen einer FFP2-Maske. Die Auflagen gelten auch für das Betreten der ab dem 9. Juni teilweise wieder geöffneten Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB. Tickets für alle Fahrten auf der Harzquer-, Selketal- und Brockenbahn gibt es auch im Online-Shop der HSB unter www.hsb-wr.de. Hier sowie telefonisch unter 03943/ 558-0 sind auch Informationen zu den aktuellen Fahrzeiten abrufbar.

Diesellok-Einsatz von Himmelfahrt bis Pfingsten


Dienstag, 11. Mai


Vom 13. bis zum 24. Mai wird die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) zwischen Wernigerode und Schierke anstelle des hier zurzeit verkehrenden Triebwagens einen lokbespannten Reisezug einsetzen. Zum Einsatz kommt dabei eine Diesellokomotive der Baureihe 199.8, die auch unter dem Spitznamen „Harzkamel“ bekannt ist.

Die HSB reagiert damit auf das zwischen Himmelfahrt und Pfingsten zu erwartende höhere Fahrgastaufkommen und vergrößert mit der Maßnahme ihre Beförderungskapazitäten in diesem Zeitraum. Die Abfahrtzeiten der Züge ab Wernigerode um 10:25 und 14:55 Uhr sowie die Rückfahrten von Schierke um 12:24 und 17:03 Uhr bleiben dabei bestehen.

Seit November letzten Jahres ruht der Zugbetrieb des kommunalen Bahnunternehmens pandemiebedingt auf einem Großteil des Streckennetzes. Neben dem reduzierten Verkehr mit Triebwagen zwischen Wernigerode und Schierke fahren derzeit nur zwischen Nordhausen und Ilfeld fahrplanmäßige Züge. Die Rückkehr zum vollständigen Zugangebot mit Dampflokomotiven hängt auch weiterhin von der Entwicklung der Pandemielage ab.

Arbeitsbesuch bei den Harzer Schmalspurbahnen in Wernigerode


Freitag, 7. Mai

Zu einem Arbeitsbesuch waren am heutigen Vormittag Thomas Webel, Minister für Landesentwicklung und Verkehr des Landes Sachsen-Anhalt, sowie Staatssekretärin Susanna Karawanskij vom Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) in Wernigerode zu Gast. Beide Repräsentanten unterstrichen damit nochmals das langjährige finanzielle Engagement der Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen für die HSB, welches zu Jahresbeginn eine neue vertragliche Basis erhielt. Neben einem Kurzbesuch in der alten Fahrzeugwerkstatt informierten sich beide Ländervertreter dabei auch über die aktuellen Baufortschritte bei der Errichtung der neuen Dampflokwerkstatt.


Trotz der auch weiterhin anhaltenden Corona-Pandemie wird derzeit in der Fahrzeugwerkstatt der HSB mit Hochdruck an der Vorbereitung der Dampflokomotiven für die baldmöglich angestrebte Wiederaufnahme des Zugverkehrs gearbeitet. Hiervon konnten sich die Gäste aus Magdeburg und Erfurt heute ein persönliches Bild machen. Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel würdigte dabei die Harzer Schmalspurbahnen als ein Stück lebendiger Geschichte und Publikumsmagnet über die Landesgrenzen hinaus. „Mit der finanziellen Unterstützung durch die Länder sichern wir gemeinsam auf viele Jahre den Eisenbahnverkehr und die Entwicklung der HSB, stärken die touristische Attraktion und zugleich den Nahverkehr im Harz“, erklärte der Minister. „Die neue Werkstatt ist ein gutes Beispiel dafür, was gelingen kann, wenn alle an einem Strang ziehen“, betonte er.

Staatssekretärin Karawanskij freute sich angesichts der Pandemielage über die Fortschritte beim Bau der neuen Dampflokwerkstatt „Mit rascheren und kostengünstigeren Wartungen wird der Betrieb der Bahn nachhaltiger, und durch die neue „gläserne“ Dampflokwerkstatt wird die historische Technik für Bahnfans noch besser erlebbar“, so die Staatssekretärin. „Die HSB ist ein wichtiger Bestandteil des Tourismus im Harz und zugleich ein bedeutender Teil des öffentlichen Nahverkehrs im Landkreis Nordhausen. Mit dem gemeinsamen Verkehrsvertrag sichern wir der geschichtsträchtigen HSB eine gute Zukunft.“


Mit Wirkung ab dem 1. Januar 2021 hatten die Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen mit der HSB einen gemeinsamen „Rahmenvertrag über den Erhalt der Harzer Schmalspurbahnen GmbH“ sowie darauf aufbauend Verkehrsverträge jeweils mit einer Laufzeit bis 2030 bzw. 2034 abgeschlossen. Darüber hinaus unterzeichneten das Land Sachsen-Anhalt und die HSB bereits im vergangenen Jahr eine Vereinbarung über die Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen.


Auch die neun kommunalen Gesellschafter der HSB hatten noch im Jahre 2020 ihre jährliche finanzielle Unterstützung für die Bahn verdoppelt. Beim heutigen Arbeitsbesuch waren auch Wernigerodes Oberbürgermeister und HSB-Aufsichtsratsvorsitzender Peter Gaffert, der Landrat des Landkreises Harz Thomas Balceroswski und sein Amtskollege Matthias Jendricke vom Landkreis Nordhausen anwesend.


Der Zugbetrieb bei den Harzer Schmalspurbahnen ruht seit dem 2. November des vergangenen Jahres auf dem Großteil des Streckennetzes. Auch auf der wirtschaftlich wichtigen Brockenstrecke fahren seitdem keine Züge. Fahrplanmäßiger Personenzugverkehr findet derzeit ausschließlich mit Triebwagen zwischen Nordhausen und Ilfeld sowie zwischen Wernigerode und Schierke statt. Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs und des Dampfbetriebs auf dem Gesamtnetz der Harzer Schmalspurbahnen sowie die Beendigung der für viele Mitarbeiter zum Teil schon seit mehreren Monaten andauernden Kurzarbeit sind auch weiterhin abhängig von der Entwicklung der Pandemielage.

"Laura" absolvierte Probefahrten bei den Harzer Schmalspurbahnen

134-jährige Dampflok der bayerischen Chiemsee-Bahn zu Gast im Harz - Brockenlok für Probefahrten unter Dampf


Donnerstag, 18. März

Auf den Gleisen der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) war in den letzten Tagen ein besonderer Gast aus Süddeutschland unterwegs. Die 134 Jahre alte Dampflokomotive „Laura“ der bayerischen Chiemsee-Bahn absolvierte einige Probefahrten in Wernigerode. Ebenfalls stand eine frisch untersuchte „Brockenlok“ für Testfahrten unter Dampf.


Bereits seit November ruht pandemiebedingt der Zugbetrieb auf dem Großteil des 140,4 km langen Streckennetzes der HSB. Seitdem sind vorerst auch die beliebten Dampflokomotiven des kommunalen Bahnunternehmens abgestellt. In den vergangenen Tagen wehten nun wieder erste Dampfwolken über Wernigerode. Die kleine Lok „Laura“ der bayerischen Chiemsee-Bahn absolvierte in der „Bunten Stadt am Harz“ nach einer dreijährigen Untersuchung im thüringischen Dampflokwerk in Meiningen erste Probefahrten. Im Jahre 1887 bei der Lokomotivfabrik Krauss & Comp. in München gebaut hatte die 13,3 Tonnen schwere Lokomotive bei den Spezialisten in Meiningen unter anderem auch einen neuen Kessel erhalten. Aufgrund fehlender Möglichkeiten für Probefahrten im Werk entschied sich die Eigentümerin und Betreiberin der Chiemsee-Bahn, die Chiemsee-Schifffahrt Ludwig Feßler KG, bei der Rücküberführung nach Bayern einen Zwischenstopp für Testfahrten bei den ebenfalls meterspurigen Harzer Schmalspurbahnen einzulegen.

Die Probefahrten des zweiachsigen und nur 60 PS starken Oldtimers, der mit seiner kantigen Bauform zur seltenen Gattung der Kastenlokomotiven zählt, konnten nun erfolgreich im Stadtgebiet von Wernigerode abgeschlossen werden. Nach ihrer Rückkehr wird „Laura“ dann wieder für Einsätze vor fahrplanmäßigen Personenzügen auf der 1,9 km langen Strecke zwischen Prien Bahnhof und Prien Hafen/Stock zur Verfügung stehen. Ihre Aufgaben hatte während des Werksaufenthaltes die mittlerweile 59 Jahre alte Diesellok „Lisa“ übernommen. Die bei Touristen sehr beliebte Schmalspurbahn am Chiemsee wurde am 9. Juli 1887 nach nur 70 Tagen Bauzeit eröffnet. Sie ist damit nur einen Monat älter als der erste Abschnitt der von der HSB betriebenen Selketalbahn im Harz, auf dem am 7. August 1887 zwischen Gernrode (Harz) und Mägdesprung der erste offizielle Personenzug fuhr.


Mit Blick auf die baldmöglich angestrebte Wiederaufnahme des Zugverkehrs auf dem Gesamtnetz setzt die HSB hinter den Kulissen alle wichtigen Arbeiten an Fahrzeugen und der Streckeninfrastruktur trotz der aktuellen Einschränkungen nahtlos fort. So hat das kommunale Bahnunternehmen zeitgleich zu den Fahrten von „Laura“ auch seine „Brockenlok“ 99 7237 für Probefahrten angeheizt. Die 61 Tonnen schwere und über 700 PS starke Dampflok hatte in den zurückliegenden Monaten ebenfalls eine umfangreiche Untersuchung in Meiningen erhalten. Sie gehört zu einer von Serie von 17 zwischen 1954 und 1956 gebauten Maschinen, die bei der HSB bis heute vorwiegend im Brockenverkehr zum Einsatz kommen. Insgesamt verfügt das kommunale Bahnunternehmen über einen Bestand von 25 Dampflokomotiven der Baujahre 1897 bis 1956, von denen jedoch nicht mehr alle betriebsfähig sind.


Die Wiederaufnahme des Zugverkehrs und des Dampfbetriebs auf dem Gesamtnetz der Harzer Schmalspurbahnen sowie die Beendigung der für viele Mitarbeiter zum Teil schon seit mehreren Monaten andauernden Kurzarbeit sind allerdings auch weiterhin abhängig von der Entwicklung der Pandemielage. Fahrplanmäßiger Personenzugverkehr findet derzeit ausschließlich mit Triebwagen zwischen Nordhausen und Ilfeld sowie zwischen Wernigerode und Schierke statt.

Fahrgastzählungen bei der HSB im Südharz

Freitag, 26. Februar

In der Zeit vom 1. März bis zum 11. April führt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) zwischen Nordhausen Nord und Ilfeld Neanderklinik die erste von insgesamt zwei in diesem Jahr vorgesehenen Fahrgastzählungen zur Ermittlung der Verkehrsnachfrage durch. Gezählt wird dabei an verschiedenen Tagen in den Zügen der HSB einschließlich der Fahrten der Linie 10, die mit Zweisystem-Stadtbahnen vom Typ „Combino Duo“ der Verkehrsbetriebe Nordhausen (VBN) verkehren. Die Zählergebnisse fließen in die fortlaufende Planung des kommunalen Bahnunternehmens zum Fahrtenangebot sowie zu den Tarifen mit ein.




Das "Coronajahr 2020" der Harzer Schmalspurbahnen

Fahrgast- und Umsatzrückgänge, aber auch wichtige Weichenstellungen für die Zukunft

Dienstag, 23. Februar

Wernigerode – Die Coronapandemie führte im vergangenen Jahr zu deutlichen Fahrgast- und Umsatzeinbußen für die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB). Gemeinsam mit den Bundesländern Sachsen-Anhalt, Thüringen und den kommunalen Gesellschaftern gelang es der HSB bis Jahresende aber auch, wichtige Weichen für die Absicherung ihrer finanziellen Zukunft zu stellen.


Das „Coronajahr 2020“ war aufgrund der vielen Einschränkungen alles andere als ein normales Jahr für die Harzer Schmalspurbahnen. An insgesamt 122 Tagen ruhte der Betrieb auf weiten Teilen des 140,4 km umfassenden Streckennetzes. Davon betroffen war auch die wirtschaftlich wichtige Brockenstrecke. Darüber hinaus musste der Brockenverkehr zusätzlich an elf Tagen witterungsbedingt entfallen, an weiteren 39 Tagen fand nur ein ausgedünnter Verkehr statt. Lediglich auf dem durch Berufs- und Schülerverkehr geprägten thüringischen Abschnitt zwischen Nordhausen und Ilfeld blieb bislang ein annähernd konstantes Fahrtenangebot bestehen.


Begrüßte das kommunale Bahnunternehmen im Jahre 2019 insgesamt noch knapp 1,2 Millionen Fahrgäste in ihren Zügen, so waren es 2020 rund ein Drittel weniger. Auf der Brockenbahn waren dabei ca. 452.000 Reisende unterwegs, auf der Harzquerbahn im Bereich Nordhausen waren es 277.000 beförderte Personen, und mit den Zügen der Selketalbahn fuhren 40.000 Fahrgäste. Mit 21.000 Passagieren reisten im Vergleich zum Vorjahr auch rund 50 % weniger Gäste in Sonder- und Charterzügen durch den Harz. Die ursprünglich für den 30. April vorgesehene Welturaufführung der neuen Veranstaltung „Faust auf dem Brocken – Rocktheater nach Goethe“ musste verschoben werden. Aufgrund anhaltender Beschränkungen wird die erste Aufführung nun voraussichtlich erst im kommenden Herbst stattfinden.


Auch beim Jahresumsatz hatte die HSB Einbußen hinzunehmen. Waren es 2019 noch über 14 Millionen Euro, so erzielte das Unternehmen im vergangenen Jahr nur noch etwa 10 Millionen Euro an Einnahmen. Durch die Mittel des gemeinsamen „Rettungsschirms“ des Bundes und der Länder für den Öffentlichen Personennahverkehr konnten diese Verluste allerdings weitestgehend aufgefangen werden. Unabhängig von Corona erfordern weiterhin steigende Aufwendungen in allen Geschäftsbereichen auch diesjährig eine Anpassung der Ticketpreise. So kosten Brockenfahrten ab dem 1. März 33 Euro für die einfache Fahrt und 49 Euro für die Hin- und Rückfahrt. Zahlreiche Preise im HSB-Tarifgefüge bleiben allerdings stabil. Beibehalten werden ebenfalls die attraktiven Preisnachlässe für Familien und auch für Fahrgäste, die nicht in den hochfrequenten Vormittags-, sondern erst in den ruhigeren Nachmittagsstunden auf den Brocken fahren möchten.


Mit Hochdruck setzte das kommunale Bahnunternehmen seine nachhaltige Personalentwicklung fort. Dazu zählt neben neuen Wegen bei der Personalgewinnung insbesondere auch das erreichte branchenübliche Lohnniveau. Im Zuge des fortlaufenden Generationswechsels sucht die HSB außerdem weiterhin Fachkräfte für den Fahrbetrieb sowie ingenieurtechnischen und kaufmännischen Nachwuchs. Seit 1997 hat das Unternehmen bereits 72 junge Menschen erfolgreich ausgebildet. 2020 kamen wieder fünf neue Berufsstarter hinzu, weitere sechs werden im August dieses Jahres folgen, darunter auch ein/-e „Kaufmann/-frau für Verkehrsservice“.


Im vergangenen Jahr hat die HSB auch die Instandhaltung ihrer Streckeninfrastruktur fortgesetzt. Bedingt durch die Pandemie konnten zwar nicht alle geplanten Vorhaben wie gewünscht umgesetzt werden, dennoch wurden u. a. die Vorbereitungen für zukünftige Baumaßnahmen wie beispielsweise die Errichtung von technischen Bahnübergangssicherungen fortgeführt. Aber auch zahlreiche kleinere Maßnahmen wurden umgesetzt. So konnten zwei Brücken und ein Gebäude der Fahrzeugwerkstatt saniert sowie neue Büroräume für Mitarbeiter geschaffen werden.

Eine weitere wichtige Zukunftsaufgabe ist die langfristige Instandhaltung des historischen Fuhrparks, zu dem u. a. 25 Dampflokomotiven zählen. Auch hier setzte die HSB die Arbeiten trotz Corona fort. Insgesamt wurden in 2020 bis zum Frühjahr 2021 an neun Dampflokomotiven, drei Diesellokomotiven, drei Triebwagen und zwölf Reisezugwagen in externen Werken sowie in der eigenen Fahrzeugwerkstatt in Wernigerode Untersuchungen und Bedarfsinstandsetzungen durchgeführt. In großen Schritten kommt derweil auch der Bau der neuen Dampflokwerkstatt voran. Am 23. Juli beging die HSB das Richtfest für das bislang größte Bauprojekt seit ihrer Gründung im Jahre 1991. Im Herbst soll der letzte Bauabschnitt abgeschlossen sein, dann kann die schwere Instandhaltung an den Dampflokomotiven beginnen.

Doch nicht nur im personellen und technischen Bereich hat die HSB für die Zukunft vorgesorgt. Auch finanziell stellte sie im Jahr 2020 die Weichen für die kommenden Jahre. So schlossen die Länder Sachsen-Anhalt und Thüringen mit dem Unternehmen einen gemeinsamen Rahmenvertrag über den Erhalt der Harzer Schmalspurbahnen GmbH sowie Verkehrsverträge jeweils mit Wirkung vom 1. Januar 2021 und einer Laufzeit bis 2030 bzw. 2034. Darüber hinaus unterzeichneten das Land Sachsen-Anhalt und die HSB eine Vereinbarung über die Finanzierung von Infrastrukturmaßnahmen.

Bereits bis zum Jahresende 2020 hatten die neun kommunalen Gesellschafter ihre jährliche finanzielle Unterstützung verdoppelt. Die von Beginn an bewährte Solidargemeinschaft von Ländern und Kommunen einschließlich des niedersächsischen Braunlage bildet auch zukünftig die Grundlage für die vielfältigen Aktivitäten der HSB in den Bereichen Eisenbahn und Tourismus. Mit ihren heute rund 260 Mitarbeitern bildet die beliebte Dampfeisenbahn die touristische und verkehrliche Klammer des Harzes.

Die aktuelle Betriebsruhe auf dem Streckennetz außerhalb des thüringischen Abschnitts zwischen Nordhausen und Ilfeld und der zwischen Wernigerode und Schierke gefahrene „Notfahrplan“ halten vorerst auch weiterhin an. Die vollständige Wiederaufnahme des Zugverkehrs - und damit auch des Dampfbetriebs - sowie die Beendigung der für viele Mitarbeiter zum Teil schon seit mehreren Monaten andauernden Kurzarbeit sind abhängig von der weiteren Entwicklung der Pandemielage.




Zugbetrieb zwischen Schierke und dem Brocken wird ab 2. November eingestellt

Fahrtenangebot zwischen Nordhausen Nord und Ilfeld Neanderklinik bleibt planmäßig aufrechterhalten

Freitag, 30. Oktober

Wernigerode – Im Rahmen der beschlossenen Maßnahmen zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie wird die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ab dem 2. November den Zugbetrieb auf dem Abschnitt Schierke – Brocken einstellen. Es werden bis voraussichtlich 30. November aus diesem Grund auch nur zwei Triebwagenverbindungen zwischen Wernigerode und Schierke angeboten. Diese fahren jeweils um 10.25 Uhr und 14.55 Uhr ab Wernigerode sowie um 12.24 Uhr und 17.03 Uhr ab Schierke wieder zurück nach Wernigerode.


Ab diesem Zeitpunkt fahren auch auf der Selketalbahn sowie auf der Harzquerbahn -  nur im Streckenabschnitt zwischen Eisfelder Talmühle und Drei Annen Hohne - keine Züge mehr. Hier waren seit längerem Instandhaltungsarbeiten an den Gleisen und somit eine Streckensperrung geplant.
Im Bereich zwischen Nordhausen Nord und Ilfeld Neanderklinik wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) mit dem geplanten Fahrtenangebot weiter aufrechterhalten.

Informationen zu den aktuellen Fahrplanänderungen sind bei der HSB telefonisch unter 03943/558-0 sowie auf der Website erhältlich.


Ab 2. November tritt der Winterfahrplan der HSB in Kraft

Streckensperrungen im November


Dienstag, 27. Oktober 2020

Ab dem 2. November tritt bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) der neue Winterfahrplan in Kraft. Er gilt bis zum 23. April 2021 und enthält wie bereits in den Vorjahren ein eingeschränktes Fahrtenangebot im November.

Auch in der kommenden Winterperiode werden wieder täglich sechs Dampfzüge zum Brocken fahren. Während der stark frequentierten Feier- und Ferientage wird dieses Angebot noch auf bis zu drei zusätzliche Züge zum höchsten Harzgipfel ausgeweitet. Wie gewohnt wird der Brocken auch mit einem Dampfzug aus Richtung Nordhausen erreichbar sein. Die tägliche Abfahrt in der nordthüringischen Rolandsstadt ist dabei jeweils um 10:33 Uhr. Nach einem ca. einstündigen Gipfelaufenthalt erfolgt die Rückkehr um 17:51 Uhr. Neu bei der Nordhäuser Dampfzugverbindung ist der künftige Entfall der Bedarfshalte in Nordhausen Hesseröder Straße, Nordhausen Ricarda-Huch-Straße, Nordhausen Schurzfell, Niedersachswerfen Ilfelder Straße, Ilfeld Schreiberwiese und Ilfeld Neanderklinik. Hierdurch wird nicht nur zur Stabilisierung des Fahrplans beigetragen, sondern durch die dann gleichmäßigere Fahrweise der Dampflokomotiven auch ein schonenderer Umgang mit ihrer betagten Technik ermöglicht.

Die bereits in den Vorjahren für Instandhaltungsarbeiten an Gleisen und Fahrzeugen genutzte Sperrpause wird in diesem Jahr vom 2. bis zum 26. November eingerichtet. In diesem Zeitraum werden die Strecken der Selketalbahn sowie die Harzquerbahn zwischen Ilfeld und Drei Annen Hohne vollständig gesperrt. Für die entfallenden Züge findet dabei kein Ersatzverkehr statt. Alternativ können die bestehenden Linienbus-Verbindungen genutzt werden. Der Zugverkehr zwischen Wernigerode, Drei Annen Hohne und dem Brocken sowie zwischen Nordhausen und Ilfeld ist von den Sperrmaßnahmen nicht betroffen.

Nach Beendigung der Sperrpause fahren auf der Selketalbahn zunächst fast ausschließlich Triebwagen. Die beliebten Dampfzüge verkehren fahrplanmäßig nur am 27./28. November, 04./05. und 11./12. Dezember. Erst ab dem 18. Dezember kehren sie wieder täglich auf die Strecken zwischen Quedlinburg, Alexisbad, Harzgerode, Stiege, Hasselfelde und Eisfelder Talmühle zurück.


Zur besseren Orientierung für die Fahrgäste erscheinen auch in diesem Jahr wieder zwei Druckversionen des Winterfahrplans. Während die erste vom 2. November bis zum Ablauf der teilweisen Streckensperrungen am 26. November gültig ist, umfasst der zweite Faltfahrplan die anschließende Zeit bis zum Ende der Winterperiode am 23. April 2021. Informationen zum neuen Winterfahrplan sowie zu den weiteren Angeboten der HSB sind in allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden, telefonisch unter 03943/ 558-0 sowie auf der Homepage des Unternehmens unter www.hsb-wr.de erhältlich.



 




Verkehrsminister Webel unterzeichnete Finanzierungsvereinbarung mit der HSB

Neue vertragliche Basis für weiteren Erhalt und Ausbau der Bahninfrastruktur mit dem Land Sachsen-Anhalt


Freitag, 18. September

Wernigerode –  Am heutigen Vormittag unterzeichneten Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel und Matthias Wagener, Geschäftsführer der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB), am Wernigeröder Westerntorbahnhof die „Vereinbarung über die Finanzierung der Infrastrukturmaßnahmen der HSB“. Die Vereinbarung gilt bis Ende 2024 und beinhaltet jährliche Zahlungen des Landes in Höhe von mehr als fünf Millionen Euro, die gemeinsam mit Eigenanteilen des Unternehmens beispielsweise in den Erhalt von Gleisen und Brückenbauwerken sowie in den Bau von Bahnübergangssicherungsanlagen fließen sollen.

„Das ist gut angelegtes Geld“, sagte Thomas Webel bei der heutigen Unterzeichnung. „Die Harzer Schmalspurbahnen sind ein Stück lebendige Geschichte und ein Publikumsmagnet über die Grenzen unseres Landes hinaus. Mit der Förderung stärken wir diese touristische Attraktion und zugleich den Nahverkehr im Harz.“ Bereits seit 1994 gewähren die Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen der HSB eine finanzielle Unterstützung für den Betrieb und den Erhalt des mittlerweile 140,4 km umfassenden Streckennetzes im Harz. Das Engagement des Landes Sachsen-Anhalts wurde mit der heutigen Unterzeichnung der Vereinbarung über die Finanzierung der Infrastrukturmaßnahmen der HSB“ nun auf eine neue vertragliche Basis gestellt. Im Ergebnis der bereits seit längerem laufenden Gespräche und Verhandlungen mit beiden Bundesländern und den neun kommunalen Gesellschaftern wurde damit ein weiteres, wichtiges Etappenziel für die zukünftige Finanzierung der Harzer Schmalspurbahnen erreicht. Zu Jahresbeginn hatten bereits alle Gesellschafter ihre jährlichen Zuwendungen verdoppelt. Noch in diesem Jahr wird der Abschluss von Verkehrsverträgen mit Sachsen-Anhalt und Thüringen angestrebt.

Im Anschluss an die heutige Vertragsunterzeichnung machten sich die Gäste aus Wirtschaft und Politik ein aktuelles Bild vom Baugeschehen an der neuen HSB-Dampflokwerkstatt und warfen auch einen Blick auf die laufenden Reparaturarbeiten an den historischen Dampflokomotiven und Wagen in der bisherigen Fahrzeugwerkstatt am Bahnhof Wernigerode Westerntor.


 




Neuer Stempel für die Sonderstempelstelle der Deutschen Post AG auf dem Brocken

Seit dem 12. September leicht geändertes Motiv für Postkarten im Bahnhof der Brockenbahn

Montag, 14. September

Wernigerode –   Seit dem 19. März 2016 ist die Fahrkartenausgabe der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) auf dem Brocken auch eine Sonderstempelstelle der Deutschen Post AG. Nun wurde der Stempel mit einem leicht veränderten Motiv ersetzt.

In den zurückliegenden Jahren wurden in der höchst gelegenen Fahrkartenausgabe der HSB eine beträchtliche Anzahl an Postkarten und Briefen mit einem Stempelmotiv der Brockenbahn verziert und dann traten diese ihre Reise in die ganze Welt an. So nutzte sich der Stempel allmählich ab und wurde nun ersetzt. Aus diesem Anlass hat die Deutsche Post AG das Motiv leicht verändert und einen neuen Sonderstempel für diese Stempelstelle am vergangenen Samstag in Rahmen einer Sonderfahrt mit dem Traditionszug auf den Brocken befördert. Die Fahrt wurde durch das Erlebnis-Team Briefmarken der Deutschen Post begleitet und gleichzeitig genutzt, um den bei Philatelisten begehrten exklusiven Tages-Sonderstempel „Traditionsfahrt zum Brocken - Dampfnostalgie“ sowie eine Sonderpostkarte auszugeben.

Nachträglich sind Restexemplare dieser Sonderpostkarte in den nächsten Tagen auch im Onlineshop unter www.hsb-wr.de erhältlich.






 




Beschränkung des Ticketverkaufs zum Brocken ab dem 24. August

Forcierung der Massnahmen zum Infektionsschutz bei der HSB

Freitag, 21. August

Wernigerode –  Ab dem 24. August schränkt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ihren Ticketverkauf für alle Brockenfahrten ein. Ziel der Maßnahme ist eine weitere Erhöhung des Infektionsschutzes zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus.

Eine Reduzierung des fahrplanmäßigen Zugangebots ist dabei nicht vorgesehen, und Fahrkarten zum beliebtesten Reiseziel der Harzer Schmalspurbahnen können auch weiterhin in allen Verkaufsstellen der HSB erworben werden. Neu ist jedoch ab kommendem Montag, dass das kommunale Bahnunternehmen nur noch eine maximale Anzahl an Tickets für alle Züge zum höchsten Harzgipfel und zurück verkauft. Diese orientiert sich an den jeweils verfügbaren Sitz- und Stehplätzen und ist zudem in einzelne Verkaufskontingente für Wernigerode, Drei Annen Hohne und Schierke aufgeteilt. Darüber hinaus können Fahrgäste ihre Brockentickets dann nur noch am Reisetag selbst und für eine vorher festzulegende Bergfahrt erwerben. Hierdurch starten alle in Wernigerode beginnenden Brockenzüge zwar mit freien Sitzplätzen, diese werden aber jeweils für in Drei Annen Hohne und Schierke verkauften Ticketkontingente freigehalten. Flankierend hierzu hat das kommunale Bahnunternehmen den Verkauf von Online-Tickets vorerst eingestellt.

Mit den neuen Regelungen sollen Überfüllungssituationen auf der am stärksten frequentierten Strecke vermieden und der Infektionsschutz für Fahrgäste und Mitarbeiter des Unternehmens noch weiter erhöht werden. Dabei reiht sich die Kapazitätsbeschränkung auf der Brockenstrecke nahtlos in eine Reihe weiterer Schutzmaßnahmen ein, welche das kommunale Bahnunternehmen entsprechend den hygienischen Auflagen der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen bereits umfangreich umgesetzt hat. Dazu zählen neben einer intensiven Kommunikation in allen Medien des Unternehmens, verstärkten Hinweisen in Stationen und Zügen sowie Besucherlenkungen in den Verkaufsstellen auch intensive Reinigungsmaßnahmen. Diese hat die HSB erst Anfang August mit zusätzlichen Wagenkapazitäten und einer Verdichtung der Reinigungsintervalle noch einmal erheblich ausgeweitet. Aber auch für die eigenen Mitarbeiter hat die HSB umfangreiche hygienische Vorkehrungen in allen ihren Bereichen und Dienststellen umgesetzt.

In den Zügen der HSB gelten auch weiterhin die Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sowie die Beachtung der allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Die Auflagen gelten darüber hinaus auch für das Betreten der Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB. Informationen zum Fahrplan der Harzer Schmalspurbahnen sind in den Verkaufsstellen, auf der HSB-Homepage unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943/ 558-0 erhältlich.






 




Fünf neue Lehrlinge bei der HSB

Montag, 3. August

Wernigerode –  Am heutigen Vormittag sind bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) wieder fünf junge Menschen ins Berufsleben gestartet. Sie werden in den kommenden Jahren im kommunalen Bahnunternehmen eine Lehre zum Industriemechaniker sowie zur Kauffrau für Büromanagement absolvieren.

 

Eine Lehre bei den Harzer Schmalspurbahnen ist nach wie vor sehr beliebt, bietet sie doch eine einzigartige Verbindung aus historischer und moderner Technik. Und sie hat auch Tradition: Bereits im Jahre 1997 hatte die HSB, die im Jahre 1991 gegründet wurde und 1993 den Betrieb von der Deutschen Reichsbahn übernommen hatte, mit den Berufsausbildungen begonnen. Seitdem haben bei der beliebten Dampfeisenbahn mittlerweile 72 junge Menschen ihre Lehre erfolgreich absolviert. Ihnen allen hat die HSB bislang einen festen Arbeitsplatz angeboten. So sind die ehemaligen Lehrlinge derzeit größtenteils im erlernten Beruf im Unternehmen tätig oder haben sich beruflich intern wie extern weiterqualifiziert.

 

Heute sind mit Hendrik Werner Graßmay, Philipp Hoffmann, Vanessa Krüger, Niklas Rühl und Till Sammarra nun wieder fünf neue Auszubildende hinzugekommen. Elf weitere Lehrlinge befinden sich derzeit noch in ihrer laufenden Ausbildung. Die diesjährigen Berufsanfänger kommen überwiegend aus der sachsen-anhaltischen Harzregion, aber auch aus dem niedersächsischen Teil des Harzes. Vier von ihnen werden den Beruf des Industriemechanikers erlernen, eine junge Frau beginnt ihre Lehre zur Kauffrau für Büromanagement. Sie alle starten in der übernächsten Woche gemeinsam mit Personalleiterin Anne Walther, Eisenbahnbetriebsleiter Norman Just sowie den Ausbildern Maria Treziak und Norman Wolf zur traditionellen Begrüßungs-Rundtour durch den Harz, um einen ersten Überblick über ihren zukünftigen Ausbildungsbetrieb zu bekommen. Die Ziele der ganztägigen Exkursion sind dabei Stationen und Einsatzstellen entlang des 140,4 km langen Streckennetzes zwischen Wernigerode, Quedlinburg, Nordhausen und dem Brocken.

 

Auch im nächsten Jahr wird die HSB wieder Ausbildungsplätze anbieten. Bewerbungsunterlagen für einen Ausbildungsbeginn im Jahre 2021 können bei Interesse bereits jetzt eingereicht werden. Informationen zu allen weiteren Jobangeboten beim kommunalen Bahnunternehmen sind im Internet unter www.hsb-wr.de erhältlich.

Richtfest für neue Dampflokwerkstatt der Harzer Schmalspurbahnen in Wernigerode

Bau des Großprojektes schreitet voran

Donnerstag , 23. Juli

Wernigerode –  In Anwesenheit von Gesellschaftern, Aufsichtsräten und beteiligten Baufirmen beging die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) am heutigen Vormittag das Richtfest für ihre neue Dampflokwerkstatt. Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel, der im vergangenen Herbst schon den offiziellen Startschuss gegeben hatte, freute sich vor Ort über die raschen Baufortschritte beim bislang größten Bauprojekt in der HSB-Geschichte: „Erst vor einem dreiviertel Jahr haben wir hier gemeinsam den Grundstein gelegt. Nun nimmt das Bauvorhaben weiter wie geplant Gestalt an. Die neue Werkstatt ist ein gutes Beispiel dafür, was gelingen kann, wenn alle an einem Strang ziehen“, erklärte Webel und bedankte sich bei allen Beteiligten für ihr Engagement bei der Realisierung des Projekts. Auch Torsten Weil, Staatssekretär im Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft, zeigte sich beeindruckt von der zukünftigen Werkstatt für die historischen Dampfrösser: „Die Harzer Schmalspurbahnen machen die Mystik und Magie dieses Naturparadieses zum länderübergreifenden Erlebnis. Doch sie befördern nicht nur Touristen. Für die Menschen in den angrenzenden Landkreisen in Thüringen und Sachsen-Anhalt sind sie ein Stück Identität und daher auch eine attraktive Alternative zum Individualverkehr. Vor allem das sogenannte „Nordhäuser Modell“, durch das seit mehr als 15 Jahren eine direkte Verbindung mit dem Straßenbahnnetz Nordhausens besteht, macht die Harzer Schmalspurbahnen auch für Pendler attraktiv und stärkt die Mobilität in der Region. Auch wenn die rekordverdächtigen Fahrgastzahlen der vergangenen Jahre durch die Corona-Krise deutlich gedämpft worden sind, bin ich sicher, dass die Harzer Schmalspurbahnen daraus gestärkt und mit Volldampf hervorgehen werden. Mit rascheren und kostengünstigeren Wartungen und dem Erlebnis einer „gläsernen Werkstatt“ liefert die neue Dampflokwerkstatt nachhaltig Antrieb für den Betrieb der Bahn und symbolisiert die Chancen, die in jeder Krise stecken. Der Freistaat Thüringen wird die Harzer Schmalspurbahnen auch in Zukunft nicht nur ideell unterstützen. Der in Vorbereitung befindliche neue Verkehrsvertrag mit einem Zeithorizont bis 2030 zeugt von der Zuversicht, die wir in Thüringen unter anderem auch mit der neuen Dampflokwerkstatt verbinden.“

Der Neubau entsteht derzeit in unmittelbarer Nachbarschaft zum Wernigeröder Westerntor-Bahnhof und der alten Fahrzeugwerkstatt aus dem Jahre 1926. Da sich diese aus Platzgründen für die spätestens alle acht Jahre fälligen Dampflok-Untersuchungen nicht eignet und sich darüber hinaus seit geraumer Zeit eine immer zeit- und kostenintensivere Durchführung bei externen Anbietern abzeichnete, wurde die Idee zum Bau einer eigenen Dampflokwerkstatt geboren. Im Jahre 2015 stimmten die HSB-Aufsichtsgremien dem Vorhaben und dem favorisierten Standort in Wernigerode zu. Noch im selben Jahr erwarb die HSB von der Stadt Wernigerode einen Teil des zentrumsnah gelegenen Ochsenteichgeländes. Die Baugenehmigungen erhielt das kommunale Bahnunternehmen nach Abschluss der Planungen in der ersten Hälfte des Jahres 2019.

 

Gemeinsam gaben dann am 4. Oktober 2019 Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Webel und Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert, zugleich auch Aufsichtsratsvorsitzender der HSB, den offiziellen Startschuss für die Baumaßnahmen. Begünstigt durch das milde Winterwetter kamen die Arbeiten seitdem in großen Schritten voran. So begann die mit dem Hochbau beauftragte Partnerbau Quedlinburg GmbH bereits im Frühjahr mit der Errichtung des neuen Werkstattgebäudes, dessen bauliche Dimensionen mittlerweile gut erkennbar sind.

 

In das Großprojekt investiert die HSB insgesamt rund 14,5 Mio. Euro. Bei auch weiterhin planmäßigem Verlauf werden die mit Unterstützung der Deutschen Bank sowie der Investitionsbank Sachsen-Anhalt finanzierten Baumaßnahmen im Frühjahr 2021 abgeschlossen sein. Ab 2022 können hier dann die ersten der zwischen 1897 und 1956 gebauten Dampflokomotiven in ihre jeweils über 4.000 Einzelteile zerlegt und untersucht werden. Sachsen-Anhalts Wirtschafts- und Wissenschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann lobte beim heutigen Richtfest in seinem langjährigen Wohnort die besondere Verbindung von historischer Dampfloktechnik und moderner Fahrzeuginstandhaltung : „Passend zur HSB geht auch der Bau der neuen Werkstatt unter Volldampf voran. Ich freue mich besonders, dass Besucher künftig dabei zusehen können, wie die historischen Dampfloks in Wernigerode ihre verdiente Frischzellenkur bekommen. Die moderne Werkstatt verbindet Industriegeschichte mit touristischer Erlebniskultur und wird so zu einem attraktiven Anziehungspunkt für Fans historischer Bahntechnik und viele weitere Gäste. Ein weiteres Highlight im Harz, dem touristischen Kraftzentrum des Landes Sachsen-Anhalt!“

 

Die derzeit größte Baustelle in Wernigerode ist seit Beginn der Arbeiten auch immer wieder ein beliebter Anlaufpunkt für zahlreiche „Zaungäste“, die das Baugeschehen rund um den ca. 2.450 m2 großen und rund vierzehn Meter hohen Neubau interessiert beobachten. Für Einheimische und Gäste der Harzregion wird die neue Dampflokwerkstatt nach ihrer Inbetriebnahme dann auch über einen separaten Eingang zugänglich sein. Dabei können die Besucher von einer erhöhten Galerie aus die Arbeiten an den historischen Lokomotiven beobachten. Neben der eigentlichen Werkstattfunktion entsteht dadurch auch eine neue Attraktion für die „Bunte Stadt am Harz“ und die Harzregion, über die sich Oberbürgermeister Gaffert anlässlich des heutigen Richtfestes sichtlich freute: „Wernigerode und der Harz sind untrennbar mit den Harzer Schmalspurbahnen verbunden. Hunderttausende Gäste, die unsere Stadt besuchen, werden von dem fahrenden Denkmal magisch angezogen. Dass unsere Besucher das Thema Dampfbahn in der Harzregion nun noch unmittelbarer erleben können, ist für Wernigerodes Tourismuswirtschaft von immenser Bedeutung. Die entstehende Dampflokwerkstatt wird die Harzer Schmalspurbahnen für Touristen aus aller Welt noch greifbarer machen und perspektivisch Kosten bei den Instandhaltungen der Loks senken. Wir sind stolz, dass eine weitere beeindruckende Sehenswürdigkeit hier in Wernigerode entsteht.“

Das Bauprojekt reiht sich nahtlos in eine Reihe weiterer Baumaßnahmen der Vorjahre ein. So errichtete die HSB im Jahre 2005 in Wernigerode eine Fahrzeughalle, ein Jahr später folgte die Streckenverlängerung von Gernrode in die Welterbestadt Quedlinburg. Zuvor war bereits im Jahre 2004 das „Nordhäuser Modell“ im thüringischen Südharz erfolgreich etabliert worden, das seitdem mit attraktiven Fahrzeiten und dem Mischbetrieb aus Eisenbahnzügen sowie modernen Zweisystem-Stadtbahnen für hohe Fahrgastzahlen sorgt.

Spanische Köstlichkeiten und "Wilder Westen" im Selketal - Sonderfahrten am 3. und 5. Juli

Donnerstag , 25. Juni

Wernigerode –  „El mundo es un pañuelo – Wie klein die Welt doch ist“ - die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) holt am 3. Juli spanisches Flamenco-Flair in den Harz und fährt zwei Tage später stilecht mit dem Dampfzug in den allseits bekannten „Wilden Westen“ bei Hasselfelde. Restkarten für diese beiden Sonderfahrten sind noch buchbar.

Am 3. Juli fährt erstmals ein Sonderzug von Wernigerode nach Quedlinburg unter dem Motto „Olé – Spanischer Abend auf Schienen“. Der historische Dampfzug startet am späten Nachmittag in Wernigerode. Mit an Bord ist eine Tänzerin, die während der Fahrt Flamenco-Kostproben gibt und bei einem Unterwegshalt diesen berühmten Tanz mit einer kleinen Feuershow präsentiert. Im Zug werden die für Spanien typischen Tapas und andere spanische Köstlichkeiten serviert. Im Reisepreis inbegriffen ist neben der Fahrt auf reservierten Sitzplätzen eine Reiseleitung, Essen im Zug, eine Getränkepauschale, Animation während der Fahrt und die Feuershow sowie die Rückfahrt mit einem Bus ab Quedlinburg.

Am 5. Juli geht es von Quedlinburg aus mit einem Dampfzug durch das Selketal nach Hasselfelde und dann weiter zur Westernstadt „Pullman City“. Während der Fahrt gibt es im Zug ein kleines, dem Reiseziel entsprechendes Programm für die mitreisenden Kinder und für alle Gäste einen Mittagsimbiss. In Hasselfelde angekommen übernimmt ein Bus den Transfer in die Westernstadt sowie die abendliche Rückfahrt nach Quedlinburg.

In allen Zügen der Harzer Schmalspurbahnen gelten auch weiterhin die Auflagen der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen, wie beispielsweise die Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sowie die Beachtung der Abstandsregelung und der allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Kartenbestellungen sind unter kundenservice@hsb-wr.de möglich. Nähere Informationen zu allen Sonderfahrten der HSB geben die Mitarbeiter des Kundenservice gern auch persönlich unter 03943/ 558-145.



 




Fahrtenangebot wird ab dem 27. Juni ausgeweitet

Dampfzüge wieder auf allen Strecken

Dienstag , 16. Juni

Wernigerode –  Ab dem 27. Juni setzt die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) wieder mehr Züge ein und startet damit im Zuge der allgemeinen Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen in ihren diesjährigen Sommerfahrplan. Dieser gilt bis zum 24. Oktober und beinhaltet wieder Dampfzüge auf dem gesamten Streckennetz.

Bereits seit dem 18. Mai fahren die beliebten Dampflokomotiven wieder von Wernigerode auf den Brocken. Nach über drei Monaten pandemiebedingter Pause kehren sie am 27. Juni nun auch wieder auf alle Strecken des 140,4 km umfassenden Schmalspurnetzes zurück. Darauf haben nicht nur Eisenbahnfans und Gäste der Region sehnsüchtig gewartet. Zum gleichen Zeitpunkt weitet die HSB ihren Zugbetrieb zwischen Wernigerode, Quedlinburg, Nordhausen und dem Brocken aus. Der höchste Berg des Harzes wird dabei von acht Fahrten erreicht. In der „Bunten Stadt am Harz“ beginnt die erste Dampfzugfahrt um 9:10 Uhr, der letzte Zug verlässt den Brocken um 18:11 Uhr.

Auf dem gesamten Streckennetz bietet die HSB während der Sommerperiode auch wieder ihre speziellen thematischen Sonderfahrten an. Dazu zählen erneut zahlreiche Sonderfahrten mit dem nostalgischen Traditionszug zum Brocken, die neben einer Sitzplatzgarantie ebenfalls weitere Leistungen enthalten.

Ab dem 27. Juni kehrt das kommunale Bahnunternehmen im thüringischen Südharz zum regulären Sommerfahrplan zurück. Dazu gehört der tägliche Dampfzug von Nordhausen zum Brocken, dessen Abfahrt um 10:33 Uhr Anschlussreisenden aus Richtung Erfurt, Halle (Saale) und Kassel einen bequemen Übergang in der nordthüringischen Kreisstadt ermöglicht. Auch auf der Selketalbahn von Quedlinburg über Alexisbad, Harzgerode, Stiege und Hasselfelde nach Eisfelder Talmühle gilt wieder das gewohnte Fahrtenangebot mit täglichem Dampflokeinsatz. Bedingt durch die angespannte Fahrzeugsituation wird es allerdings auch in diesem Sommer dabei bleiben, dass der von Donnerstag bis Samstag verkehrende zweite Dampfzug als Triebwagen verkehrt.

In allen Zügen des kommunalen Bahnunternehmens gelten auch weiterhin die Auflagen der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen, wie beispielsweise die Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sowie die Beachtung der Abstandsregelung und der allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Die Auflagen gelten darüber hinaus auch für das Betreten der Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB, die ab dem 27. Juni wieder alle zu den regulären Zeiten geöffnet sind. Tickets und Informationen zum Fahrplan der Harzer Schmalspurbahnen sind in den Verkaufsstellen, auf der HSB-Homepage unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943/ 558-0 erhältlich. Zudem können ab dem 27. Juni Fahrkarten auch wieder online bei der HSB erworben werden.


 




Am Kindertag: Gratisfahrten für die Jüngsten auf dem gesamten Streckennetz der HSB

Donnerstag, 28. Mai

Wernigerode –  Anlässlich des Internationalen Kindertages am 1. Juni erwartet die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) auch in diesem Jahr wieder die jüngsten Fahrgäste mit einer besonderen Aktion: Alle Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren fahren am diesjährigen Pfingstmontag auf dem gesamten über 140 km umfassenden Streckennetz der Brocken-, Harzquer- und Selketalbahn kostenfrei. Benutzt werden können alle nach dem gegenwärtig eingeschränkten Fahrplanangebot verkehrenden Züge und Triebwagen.

Den aktuellen Fahrplan der HSB gibt es hier auf der Homepage bzw. telefonische Auskünfte unter Telefon 03943-5580.
 




Harzer Schmalspurbahnen erweitern gegenwärtiges Angebot ab Wernigerode um einen weiteren Dampfzug zum Brocken

Vorerst bis zum 2. Juni befristet weitere Reisemöglichkeiten

Donnerstag, 21. Mai

Wernigerode – Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) fährt seit dem 18. Mai wieder mit einem eingeschränkten Dampfzugangebot zwischen Wernigerode und dem Brockengipfel. Ab heute ist auf diesem Streckenabschnitt nun ein weiterer Dampfzug vorerst befristet bis zum 2. Juni unterwegs.

Der zusätzliche Dampfzug startet in Wernigerode um 10.25 Uhr, ab Drei Annen Hohne um 11.15 Uhr und erreicht den Bahnhof Brocken um 12.06 Uhr. Mit einer zusätzlichen Pendelfahrt besteht um 13.39 Uhr eine weitere Reisemöglichkeit ab Drei Annen Hohne, um auf den höchsten Harzgipfel zu gelangen. Das erweiterte Dampfzugangebot gilt vorerst in den sachsen-anhaltinischen Pfingstferien bis einschließlich 2. Juni.

In allen Zügen des kommunalen Bahnunternehmens gelten auch weiterhin die Auflagen der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen, wie beispielsweise die Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sowie die Beachtung der Abstandsregelung und der allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Die Auflagen gelten darüber hinaus auch für das Betreten der Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB.

Aktuelle Informationen zu den Fahrplänen der Harzer Schmalspurbahnen gibt es auf der Homepage unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943/ 558-0.




Harzer Schmalspurbahnen nehmen den Betrieb ab 18. Mai eingeschränkt wieder auf

Dampfzüge vorerst nur zum Brocken - Zusätzliche Fahrten zu Himmelfahrt im Südharz

Donnerstag, 14. Mai

Wernigerode – Ab dem 18. Mai wird es im Harz wieder dampfen! Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) nimmt nach über zwei Monaten zumindest wieder einen eingeschränkten Betrieb auf ihrem Gesamtnetz auf. Abhängig von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie werden dabei zunächst zwei Dampfzüge von Wernigerode auf den Brocken verkehren, zwei weitere Abfahrten finden von Drei Annen Hohne statt. Auch auf dem übrigen Netz bietet die HSB einen vorerst reduzierten Verkehr mit Triebwagen an. Im Südharz fahren zu Himmelfahrt wie in den Vorjahren wieder zusätzliche Züge.

Um die Verbreitung von COVID-19 (Coronavirus) durch den Wegfall der Kontakte im Fahrgastverkehr zu unterbinden bzw. zu verlangsamen, hatte die HSB den Zugverkehr am 17. März mit Ausnahme des thüringischen Abschnitts zwischen Nordhausen Nord und Ilfeld Neanderklinik eingestellt. Im Zuge der aktuellen Lockerungen für den Tourismus nimmt das kommunale Bahnunternehmen den Zugverkehr ab dem 18. Mai nun auch auf dem in Sachsen-Anhalt liegenden Großteil des insgesamt 140,4 km umfassenden Schmalspurnetzes wieder auf. Allerdings mit Einschränkungen, so werden die beliebten Dampfzüge zunächst nur zwischen Wernigerode, Drei Annen Hohne und dem Brocken fahren. Mit Dampf geht es täglich um 9:10 und 11:55 Uhr von der „Bunten Stadt am Harz“ auf den höchsten Berg des Harzes. Durch Pendelfahrten der beiden Dampfzüge finden von Drei Annen Hohne um 9:57, 12:00, 12:46 und 15:06 Uhr insgesamt vier Abfahrten zum Brocken statt.


Auch auf den Strecken der Harzquer- und Selketalbahn wird die HSB vorerst nur wenige Fahrten anbieten. Aus Infektionsschutzgründen kommen dabei ausschließlich Triebwagen mit separaten Fahrerkabinen zum Einsatz. In beiden Bereichen wird täglich jeweils ein Triebwagen pendeln, wodurch die Relation von Wernigerode über Drei Annen Hohne und Benneckenstein insgesamt zweimal pro Richtung befahren wird. Auf der Selketalbahn verkehren zwischen Alexisbad, Harzgerode und Eisfelder Talmühle ebenfalls zwei Fahrtenpaare. Die Welterbestadt Quedlinburg sowie Hasselfelde werden vorerst nur einmal täglich von dem Triebwagen angesteuert.


Das Zugangebot im thüringischen Südharz zwischen Nordhausen Nord und Ilfeld Neanderklinik bleibt ab dem 18. Mai unverändert bestehen. Am Himmelfahrtstag, dem 21. Mai, wird die HSB hier wie bereits in den vergangenen Jahren wieder zusätzliche Fahrten anbieten. Bei den Zusatzzügen auf dem genannten Abschnitt handelt es sich um Fahrten, die ansonsten nur Montag bis Samstag und nicht an gesetzlichen Feiertagen verkehren. Im Einzelnen sind dies die Abfahrten ab Nordhausen Bahnhofsplatz um 8:54, 10:54 Uhr und 12:54 Uhr nach Ilfeld Neanderklinik, in der Gegenrichtung die Züge um 9:57, 11:57 und 13:57 Uhr ab Ilfeld Neanderklinik.

In allen Zügen des kommunalen Bahnunternehmens gelten auch weiterhin die Auflagen der Bundesländer Sachsen-Anhalt und Thüringen, wie beispielsweise die Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sowie die Beachtung der Abstandsregelung und der allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Die Auflagen gelten darüber hinaus auch für das Betreten der ab dem 18. Mai wieder zu den regulären Öffnungszeiten besetzten Fahrkartenausgaben und Dampfläden der HSB. Vorerst geschlossen bleibt allerdings die Verkaufsstelle im Bahnhof Gernrode (Harz), und für die Fahrkartenausgaben in Schierke sowie auf dem Brocken gelten zunächst verkürzte Öffnungszeiten. Der Erwerb von Online-Tickets ist derzeit aus technischen Gründen nicht möglich.

Informationen zu den aktuellen Fahrplänen der Harzer Schmalspurbahnen gibt es auf der Homepage unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943/ 558-0.


Nochmalige Erweiterung des Zugangebots zwischen Nordhausen und Ilfeld ab 4. Mai

Zusätzlich bis zu vier Zugpaare mehr unterwegs

Donnerstag, 30. April

Wernigerode – Nachdem die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) erst am vergangenen Wochenende ihr Zugangebot zwischen Nordhausen Nord und Ilfeld Neanderklinik wieder verdichtet hatte, werden ab dem 4. Mai noch mehr Züge auf dem genannten Abschnitt fahren. Von Montag bis Freitag werden dabei insgesamt vier zusätzliche Fahrtenpaare mit Triebwagen verkehren, drei davon in den frühen Vormittagsstunden, ein weiteres am Abend. An Wochenenden verkehren ab dem  4. Mai jeweils zwei weitere Züge pro Richtung.

Mit dem erweiterten Angebot schafft die HSB höhere Beförderungskapazitäten für den aufgrund der einsetzenden Schulöffnungen wieder zunehmenden Schülerverkehr im thüringischen Südharz. In allen Zügen des kommunalen Bahnunternehmens gelten auch weiterhin die Auflagen der Allgemeinverfügung des Landkreises Nordhausen, wie beispielsweise die Pflicht zum Tragen eines Mund- und Nasenschutzes sowie die allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Ab dem 4. Mai öffnet im Empfangsgebäude des Bahnhofes Nordhausen Nord auch wieder das Servicecenter im Dampfladen der HSB zu den regulären Öffnungszeiten von 8:30 – 12:30 Uhr und 13:15 – 17:00 Uhr. Fahrausweise für sind hier sowie direkt an den Automaten in den Triebwagen der HSB erhältlich. Informationen zu den aktuellen Fahrplänen der Harzer Schmalspurbahnen gibt es auf der Homepage unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943/ 558-0.


Gegenwärtiges Angebot der HSB zwischen Nordhausen und Ilfeld wird erweitert

Ab dem 25. April insgesamt 4 Zugpaare mehr unterwegs

Dienstag, 21. April

Wernigerode – Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) erweitert ab dem 25. April das aufgrund der gegenwärtigen Pandemiesituation eingeschränkte Zugangebot auf dem Streckenabschnitt Nordhausen Nord – Ilfeld Neanderklinik um vier weitere Zugpaare auf diesem Streckenabschnitt.

Der erste Triebwagen der HSB fährt dann täglich zusätzlich zu den Fahrten der Combino Duos um 9.25 Uhr ab Nordhausen Nord in Richtung Ilfeld Neanderklinik ab. Der letzte HSB-Triebwagen erreicht Nordhausen Nord aus Ilfeld Neanderklinik kommend um 17.39 Uhr.

In allen Zügen der HSB gelten die Auflagen der Allgemeinverfügung des Landkreises Nordhausen, wie beispielsweise eine Pflicht zum Tragen eines Mund- Nasenschutzes sowie die allgemeinen Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie.

Fahrausweise sind u.a. im Empfangsgebäude des Bahnhofes Nordhausen Nord im Servicecenter im Dampfladen der HSB vorerst in der Zeit von 8.30 – 13.00 Uhr erhältlich bzw. direkt an den Automaten in den Triebwagen der HSB. Informationen zu den aktuellen Fahrplänen der Harzer Schmalspurbahnen gibt es zeitnah auf der Homepage unter www.hsb-wr.de sowie telefonisch unter 03943/ 558-0.

Ab 17. März Einstellung des Betriebs auf weiten Teilen des Streckennetzes

Verkehr zwischen Nordhausen und Ilfeld wird aufrechterhalten

Montag, 16. März

Wernigerode - Im Rahmen der von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ausgerufenen Pandemie wird die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ab sofort Maßnahmen ergreifen, um die Ausbreitung des COVID-19 (Coronavirus) durch den weitgehenden Wegfall der zahlreichen Kontakte im Fahrgastverkehr zu unterbinden bzw. zu verlangsamen.


Vor diesem Hintergrund stellt die HSB den fahrplanmäßigen Fahrbetrieb auf weiten Teilen des 140,4 km umfassenden Streckennetzes ab dem 17. März mit Betriebsbeginn ein. Nur im Bereich zwischen Nordhausen Nord und Ilfeld Neanderklinik wird der Schienenpersonennahverkehr (SPNV) mit einem eingeschränkten Fahrtenangebot aufrechterhalten. Die Wiederaufnahme des vollständigen Fahrbetriebs auf dem Gesamtnetz orientiert sich an der Wiedereröffnung der derzeit geschlossen öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen sowie an der Wiedereinrichtung des vollständigen SPNV in Sachsen-Anhalt.


Informationen zu aktuellen Änderungen sind bei der HSB telefonisch unter 03943/558-0 sowie im Internet unter www.hsb-wr.de erhältlich.

Sommerfahrplan tritt am 25. April in Kraft

Dienstag, 10. März

Wernigerode - Am 25. April tritt bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) der diesjährige Sommerfahrplan in Kraft. Er gilt bis einschließlich 24. Oktober und enthält Verbesserungen für Fahrgäste im Südharz sowie im Selketal. Einschränkungen und ein angepasstes Fahrtenangebot wird es allerdings zunächst im Brockenverkehr sowie auf dem Abschnitt zwischen Wernigerode und Drei Annen Hohne geben. Hier gilt aufgrund der nach wie vor angespannten Fahrzeugsituation ein Übergangsfahrplan bis zum 10. Juli. Erst anschließend wird auch hier das gewohnte Fahrtenprogramm wieder vollständig aufgenommen.

Im kommenden Sommer bietet die HSB ihren Gästen wieder umfangreiche Reiseerlebnisse auf dem 140,4 km umfassenden Streckennetz zwischen Wernigerode, Quedlinburg, Nordhausen und dem Brocken an. Erstmals wird es diesem Jahr jedoch eine Zweiteilung der sommerlichen Fahrplanperiode geben. So gilt bis zum 10. Juli zunächst ein Übergangsfahrplan, der von Drei Annen Hohne nur acht Bergfahrten zum Brocken vorsieht. Hintergrund ist die zeitliche Verzögerung bei der Untersuchung einer Dampflokomotive, wodurch zu Fahrplanbeginn noch nicht ausreichend Triebfahrzeuge zur Verfügung stehen. 

Aufgrund der zunächst fehlenden Lokomotive passt die HSB bis zum 10. Juli auch das Fahrtenangebot zwischen Wernigerode und Drei Annen Hohne an. So werden die Dampfzugfahrten von der „Bunten Stadt am Harz“ in Richtung Brocken um 8:55 Uhr und 9:40 Uhr zu einer neuen Abfahrt um 9:10 Uhr zusammengefasst. Darüber hinaus werden während des Übergangfahrplans die Züge ab Wernigerode um 14:55 Uhr und 16:25 Uhr mit einem Triebwagen anstelle eines Dampfzuges bis Drei Annen Hohne gefahren, der jeweils weiterführende Anschluss in Richtung Brocken entfällt. Dafür wird von Wernigerode um 15:50 Uhr ein Dampfzug mit Fahrtziel Brocken verkehren. Bis zum 10. Juli wird auch die Fahrt um 12:53 Uhr von Drei Annen Hohne nach Wernigerode als Triebwagen und nicht als Dampfzug verkehren. Auf demselben Abschnitt wird während der Übergangsphase darüber hinaus um 15:39 Uhr ein zusätzlicher Zug als Triebwagen nach Wernigerode fahren.


Zum 11. Juli tritt dann der zweite Abschnitt des diesjährigen Sommerfahrplans in Kraft. Ab diesem Zeitpunkt wird der ursprünglich geplante Verkehr mit insgesamt elf Bergfahrten zum höchsten Berg des Harzes und dem regulären Angebot zwischen Wernigerode und Drei Annen Hohne wieder aufgenommen. Für Gäste mit Fahrtziel Brocken bietet die HSB während der gesamten Sommerperiode auch wieder zahlreiche Sonderfahrten mit dem nostalgischen Traditionszug an, die neben einer Sitzplatzgarantie auch weitere Leistungen enthalten. Weitere thematische Sonderfahrten führen ebenfalls auf den Brocken sowie ins gesamte Streckennetz.

Der Dampfzug von Nordhausen zum Brocken verkehrt auch in der kommenden Sommerperiode ab dem 25. April täglich. Die Abfahrtszeit in der nordthüringischen Kreisstadt wird allerdings um wenige Minuten auf 10:33 Uhr verschoben, um Anschlussreisenden aus Richtung Erfurt, Halle (Saale) und Kassel einen verbesserten Übergang zu ermöglichen. Aus dem gleichen Grund werden ebenfalls zwei vormittägliche Triebwagenfahrten von Nordhausen in den Harz wenige Minuten später verkehren. Eine weitere Verbesserung für Fahrgäste im Südharz gibt es samstags, sonn- und feiertags mit einer zusätzlichen Triebwagenfahrt von Nordhausen nach Eisfelder Talmühle und zurück. Auch das Angebot für Reisende aus Richtung Wernigerode und Nordhausen mit Fahrtziel Selketal verbessert sich durch angepasste Fahrzeiten. Weiterhin werden im neuen Sommerfahrplan ebenfalls die Bedürfnisse des Schülerverkehrs im Südharz berücksichtigt.

Auf der Selketalbahn von Quedlinburg über Alexisbad, Harzgerode, Stiege und Hasselfelde nach Eisfelder Talmühle wird es neben dem gewohnten Fahrtenangebot der Vorjahre ebenso eine Verbesserung geben. So verlängert die HSB die Fahrt ihres täglichen Dampfzuges um 11:46 Uhr von Alexisbad nach Gernrode (Harz) bis nach Quedlinburg. Die Ankunft erfolgt hier um 12:46 Uhr, die Rückfahrt nach Gernrode (Harz) findet um 12:56 Uhr statt. Damit bekommt nicht nur die Stadt Quedlinburg eine weitere Dampfzugverbindung, auch die Gäste des Erholungsortes Alexibad erhalten eine zusätzliche Möglichkeit zum Besuch der Welterbestadt. Bedingt durch die angespannte Fahrzeugsituation und den anhaltenden Personalmangel wird es allerdings auch in diesem Sommer dabei bleiben, dass der von Donnerstag bis Samstag verkehrende zweite Dampfzug als Triebwagen verkehrt. Der tägliche Dampfbetrieb auf der gesamten Selketalbahn wird jedoch für die gesamte Sommersaison gewährleistet.

Nähere Informationen zu beiden Abschnitten des Sommerfahrplans 2020 sind in allen Verkaufsstellen der HSB, telefonisch unter 03943/558-0 sowie auf der Homepage des Unternehmens erhältlich.

Kein Zugverkehr zum Brocken am 22. und 23. Februar

Freitag, 21. Februar

Wernigerode - Nach Durchzug der Orkantiefs „Sabine“ und „Victoria“ ist aktuell Sturmtief „Xanthippe“ auf dem Weg in den Harz. Aufgrund der angekündigten Witterung wird die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) daher am Samstag, den 22. Februar sowie am Sonntag, den 23. Februar jeweils ganztägig keinen Zugverkehr zum Brocken durchführen. Alle Züge mit Fahrtziel Brocken enden an beiden Tagen bereits in Schierke. An beiden Tagen entfallen zudem die Zugfahrten um 15:06 Uhr ab Drei Annen Hohne in Richtung Schierke sowie um 17:03 Uhr von Schierke nach Wernigerode. Der Zug um 14:39 Uhr von Schierke nach Drei Annen Hohne fährt jeweils weiter nach Wernigerode. Den Zugverkehr auf ihrem übrigen Streckennetz wird HSB an beiden Tagen nach aktuellem Stand fahrplanmäßig durchführen.

Über alle aktuellen Fahrplanänderungen informiert die HSB fortlaufend in der Rubrik „Aktuelles“  auf ihrer Homepage unter www.hsb-wr.de.

Kein Zugverkehr zum Brocken am 16. Februar

Donnerstag, 13. Februar

Wernigerode - Nach dem Durchzug des Orkantiefs „Sabine“ ist mit „Tomris“ bereits das nächste Sturmtief auf dem Weg in den Harz. Aufgrund der angekündigten Witterung wird die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) daher am kommenden Sonntag, den 16. Februar keinen Zugverkehr zum Brocken durchführen. Alle Züge mit Fahrtziel Brocken enden an diesem Tag bereits in Schierke. Die Zugfahrten um 15:06 Uhr ab Drei Annen Hohne in Richtung Schierke sowie um 17:03 Uhr von Schierke nach Wernigerode entfallen. Den Zugverkehr auf ihrem übrigen Streckennetz wird HSB an diesem Tag nach aktuellem Stand fahrplanmäßig durchführen.

Über alle aktuellen Fahrplanänderungen informiert die HSB fortlaufend in der Rubrik „Aktuelles“  auf ihrer Homepage unter www.hsb-wr.de.

Zugverkehr zum Brocken wieder aufgenommen

Donnerstag, 13. Februar

Wernigerode - Die noch verbliebenen Aufräumarbeiten am Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) nach Sturmtief „Sabine“ sind seit heute Mittag beendet. Der Zugverkehr zum Brocken wurde mit dem Zug um 12:45 Uhr ab Drei Annen Hohne zum höchsten Harzgipfel wieder aufgenommen. Damit ist der fahrplanmäßige Betrieb auf dem 140,4 km umfassende Streckennetz der HSB vollständig wiederaufgenommen. Lediglich die Zugfahrt um 13:14 Uhr vom Brocken nach Wernigerode entfiel noch aus betrieblichen Gründen.

Über alle aktuellen Fahrplanänderungen informiert die HSB fortlaufend in der Rubrik „Aktuelles“  auf ihrer Homepage unter www.hsb-wr.de.

Auswirkungen von Sturmtief "Sabine"

Mittwoch, 12. Februar

Wernigerode - Die nach Sturmtief „Sabine“ erforderlichen Aufräumarbeiten entlang des 140,4 km umfassenden Streckennetzes der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) sind bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vollständig abgeschlossen. Bis einschließlich gestern hat die HSB insgesamt 116 Bäume von ihren Gleisen entfernt. Mit Unterstützung Dritter waren dabei bis zu 25 Kräfte im Einsatz.

Seit heute früh rollt der Verkehr auf der Selketalbahn wieder fahrplanmäßig. Auch von Nordhausen aus fahren die Züge heute wieder weitestgehend nach Fahrplan. Der Nordhäuser Dampfzug zum Brocken verkehrte heute noch nicht, auch von Wernigerode fuhren heute nur zwei Züge bis nach Drei Annen Hohne und zurück. Da im Bereich von Schierke nach wie vor noch Bäume einen sicheren Zugbetrieb verhindern, werden die Aufräumarbeiten noch bis voraussichtlich morgen Mittag fortgesetzt. In der Folge wird nach aktuellem Stand morgen der erste Brockenzug von Wernigerode um 08:55 Uhr entfallen, der zweite Brockenzug von Wernigerode um 09:40 Uhr fährt nur bis Drei Annen Hohne und anschließend zurück nach Wernigerode. Der dritte Brockenzug um 10:25 Uhr fährt zunächst bis Drei Annen Hohne. Sollte die Strecke zum Brocken zu diesem Zeitpunkt wieder frei sein, wird die Fahrt zum höchsten Harzgipfel fortgesetzt. Andernfalls kehrt auch dieser Zug nach Wernigerode zurück. Der Nordhäuser Brockenzug wird morgen fahrplanmäßig um 10:24 Uhr in der nordthüringischen Kreisstadt starten und zunächst bis nach Drei Annen Hohne fahren. Die Weiterfahrt zum Brocken wird nur unter der Voraussetzung stattfinden, dass alle Aufräumarbeiten in diesem Bereich abgeschlossen sind.

Über alle aktuellen Fahrplanänderungen informiert das kommunale Bahnunternehmen fortlaufend in der Rubrik „Aktuelles“  auf seiner Homepage unter www.hsb-wr.de.

Anpassung der Fahrpreise ab dem 1.März

Mittwoch, 12. Februar

Wernigerode - Die diesjährige Anpassung der Ticketpreise der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) wird am 1. März in Kraft treten. Die Preise für Brockenfahrten werden ab diesem Tag dann 31,00 Euro für die einfache Fahrt und 47,00 Euro für die Hin- und Rückfahrt betragen. Sie gelten nach wie vor einheitlich für alle Einstiegspunkte im 140,4 km langen Streckennetz.

Den vor zwei Jahren für Hin- und Rückfahrten zum Brocken eingeführten Nachmittagstarif bietet die HSB auch weiterhin an. Der gegenüber dem regulären Brockentarif reduzierte Fahrpreis beträgt ab dem 1. März 41,00 Euro und bildet einen besonderen Anreiz für alle diejenigen, die nicht in den stark frequentierten Vormittagsstunden auf den höchsten Berg des Harzes und zurück fahren. Darüber hinaus gehören auch weiterhin die 3- und 5-Tageskarten für beliebig viele Fahrten im gesamten Streckennetz zum Angebotssortiment des kommunalen Bahnunternehmens. Die beliebten Zeitkarten kosten ab dem 1. März dann 94,00 bzw. 141,00 Euro.

Bei weiteren HSB-Sonderangeboten bleiben die Preise konstant. So kostet die für maximal zwei Erwachsene und bis zu drei Kinder für beliebig viele Fahrten auf dem Gesamtnetz gültige MiniGruppenCard auch weiterhin 114,00 Euro. Das für drei Tage auf dem Gesamtnetz außerhalb des Abschnitts Schierke – Brocken geltende Kurzurlaubsticket ist nach wie vor für 44,00 Euro für Erwachsene und für 26,00 Euro pro Kind im Alter zwischen sechs und vierzehn Jahren erhältlich. Ebenfalls unverändert führt die HSB den attraktiven Familien-Tarif für alle Fahrten außerhalb des Brockens fort.

Des Weiteren bleiben auch die entfernungsabhängigen Fahrpreise im HSB-Streckennetz außerhalb des Brockens weitestgehend stabil. Von der leichten Anhebung des zugrunde liegenden Kilometerpreises sind nur wenige Fahrtenrelationen betroffen. Kinder im Alter von sechs bis vierzehn Jahren erhalten auch weiterhin um vierzig Prozent ermäßigte Fahrkarten.

Für die Beförderung von Hunden werden ab dem 1. März allerdings neue Bedingungen gelten. Wurden bislang Hunde bis zu einer Rückenhöhe von zwanzig Zentimetern kostenlos befördert und waren für größere Vierbeiner sechzig Prozent des regulären Fahrpreises zu entrichten, werden ab kommendem Monat nur noch diejenigen Hunde kostenfrei befördert, die in geschlossenen Behältnissen - wie beispielsweise Tierboxen - untergebracht sind. Für alle übrigen Hunde müssen von ihren Haltern Fahrkarten erworben werden. Für Brockenfahrten fallen hierfür dreißig Prozent des regulären Fahrpreises an, bei Fahrten im übrigen Streckennetz wird ein Hundezuschlag erhoben. Neu werden auch Zeitkarten sowie ein Kurzurlaubsticket für Hunde eingeführt.









Witterungsbedingte Zugausfälle bei den Harzer Schmalspurbahnen

Sonntag, 9. Februar

Wernigerode - Aufgrund des angekündigten Sturmtiefs kommt es zu aktuellen Änderungen im Fahrplan der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB). So verkehrt am heutigen Sonntag, den 09.02.2020, der letzte fahrplanmäßige Zug vom Brocken bereits um 14:51 Uhr. Die späteren Abfahrten vom Brocken entfallen. Die für heute letzte Fahrtmöglichkeit von Wernigerode in Richtung Drei Annen Hohne bzw. Brocken besteht um 11:55 Uhr ab Wernigerode. Die weiteren Abfahrten von Wernigerode um 14:55 und 16:25 Uhr entfallen am heutigen Tag. Für das übrige Streckennetz der HSB sind ansonsten für heute noch keine weiteren Einschränkungen vorgesehen.

Am morgigen Montag, den 10.02.2020, wird es dagegen aufgrund des angekündigten Sturmtiefs auf dem Großteil des 140,4 km umfassenden HSB-Streckennetzes kein Zugverkehr stattfinden. Einzige Ausnahme ist der Abschnitt Nordhausen Nord – Ilfeld Neanderklinik im thüringischen Südharz. Hier ist ein fahrplanmäßiger Zugverkehr vorgesehen.

Auch für Dienstag, den 11.02.2020, wird es Einschränkungen im Fahrplan geben. So entfallen auf der Harzquerbahn die Züge um 07:46 Uhr ab Wernigerode in Richtung Eisfelder Talmühle sowie von hier aus die Rückfahrt in der Gegenrichtung um 09:38 Uhr in Richtung Wernigerode. Auf der Selketalbahn entfallen an diesem Tag jeweils die Abfahrten um 07:34 Uhr ab Gernrode bzw. um 8:30, 10:30 und 13:37 Uhr ab Quedlinburg in Richtung Selketal. In der Gegenrichtung entfallen die Züge um 09:02 und 11:46 Uhr von Alexisbad in Richtung Gernrode bzw. Quedlinburg. Auch die Zugfahrten um 08:00 Uhr von Gernrode in Richtung Quedlinburg sowie um 11:05 von Eisfelder Talmühle in Richtung Quedlinburg entfallen.

Diesellok 199 872 nach erfolgter Untersuchung wieder zurück im Harz


Freitag, 7. Februar

Wernigerode - Seit heute ist die Diesellok 199 872 der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) wieder zurück im Harz. Das Fahrzeug wurde in den zurückliegenden Monaten bei Alstom in Stendal einer fristgemäßen Untersuchung unterzogen. Die 1976 gebaute und liebevoll "Harzkamel" genannte Lok konnte heute mit Hilfe von zwei Kränen wieder auf ihre angestammten und ebenfalls generalüberholten Drehgestelle gesetzt werden.  In den nächsten Wochen finden in der Fahrzeugwerkstatt der HSB weitere Arbeiten am Fahrzeug statt.

Harzer Schmalspurbahnen lassen "Faust" auf dem Brocken neu auferstehen

Welturaufführung von "Faust auf dem Brocken - Rocktheater nach Goethe" am 30. April

Freitag, 31. Januar

Wernigerode – Im Herbst des vergangenen Jahres endete mit der letzten Vorführung von „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ eine Ära in der Veranstaltungsgeschichte der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB). Im kommenden Frühjahr lässt das kommunale Bahnunternehmen Johann Wolfgang von Goethes Literaturklassiker „Faust“ nun in Form eines neuen Stücks auf dem Brocken musikalisch wiederauferstehen. Offizieller Start für „Faust auf dem Brocken – Rocktheater nach Goethe“ ist am 30. April. Tickets hierfür sowie für elf weitere Aufführungen in diesem Jahr sind ab sofort bei der HSB erhältlich.

„Goethe“, „Faust“, der „Brocken“ und die „Brockenbahn“: Diese vier Themen gehören für die HSB einfach zusammen. Und so führte das kommunale Bahnunternehmen diesen Vierklang mit „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ bereits seit 2006 auf. Im vergangenen November fiel dann nach dreizehn erfolgreichen Jahren mit insgesamt 387 Aufführungen und rund 90.000 Zuschauern der letzte Vorhang.


Gemeinsam mit der produzierenden Rocco Pera GmbH und dem Brockenwirt wird es im kommenden Frühjahr mit Unterstützung durch Radio SAW nun ein komplett neues Stück geben:„Faust auf dem Brocken – Rocktheater nach Goethe“ (Lizenz: „FAUST´n´Roll – Rocktheater nach Goethe“). Und das mit einer von Jimmy Gee, Martin Constantin und Norbert Schultz völlig neu komponierten und von der Jimmy Gee Band gespielten Musik, welche die Zuschauer mit rockig bis sanften Klängen durch die bunte Show begleiten wird.


Neu ist auch das aus der Feder von Hartmut Hecht und Michael Manthey stammende Libretto. Die Regie führt der bereits aus den Vorjahren bekannte Christian Venzke, der auch für die Choreografie verantwortlich zeichnet und als Schauspieler wieder in seiner Stammrolle „Dr. Faust“ auftreten wird. Geblieben ist dagegen das bewährte Erfolgsrezept des Gesamtevents aus Goethes originalen Texten, der An- und Abreise im dampfenden „Mephisto-Express“ mit Hexen und Teufeln an Bord sowie dem teuflischen „Mephisto-Mahl“ in der Brockenherberge.

In das neue Stück haben die langjährigen Partner HSB, Brockenwirt und Michael Manthey mit ihren Teams nicht nur viel Herzblut, sondern auch ihre umfassenden Erfahrungen der erfolgreichen Vorjahre mit einfließen lassen. Die Welturaufführung wird nun am 30. April in der Walpurgisnacht auf dem Brocken, dem originalen Schauplatz der Handlung in Goethes Klassiker der Weltliteratur mit neuen und vertrauten Schauspielern stattfinden. Die Zuschauer erwartet eine mitreißende Aufführung mit einigen Überraschungen. So ist die Rolle des „Mephisto“ erstmalig als weibliche und theatralisch-rockige „Mephista" besetzt, die sich noch im Laufe des Spiels in einen „menschlichen Frauen-Teufel“ verwandelt und schließlich zu einer Mischung von beidem wird.


Auch „Goethe“ selbst wird in Erscheinung treten und eine Wandlung vom Künstler und Kommentator bis hin zu Gott sowie einer Hexe durchlaufen. Es bleibt bis zuletzt spannend, wenn im Finale sogar ein kleiner Fingerzeig zu „Faust – Der Tragödie zweiter Teil“ geschlagen wird.


Informationen zu „Faust auf dem Brocken – Rocktheater nach Goethe“  sowie Tickets für die Welturaufführung am 30. April und die Aufführungen am 1./2. Mai, 30./31. Oktober, 1./6./7./8./13./14. und 15. November sind ab sofort im Internet unter www.hsb-wr.de, telefonisch unter 03943/558-0 sowie in den Verkaufsbüros der HSB erhältlich. Die Preise für den Besuch des Gesamtevents inklusive der An – und Abreise im „Mephisto-Express“ und dem „Mephisto-Mahl“ auf dem Brocken betragen 95,66 Euro für die Preisgruppe drei, 97,66 Euro für die Preisgruppe zwei und 99,66 Euro für die Preisgruppe eins.

Letzter Vorhang für "Faust - Die Rockoper auf dem Brocken" ist gefallen

Ende nach 13 erfolgreichen Jahren

Montag, 25. November

Wernigerode – Am gestrigen Abend fiel der letzte Vorhang für „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“. Damit endete nach dreizehn erfolgreichen Jahren ein besonderes Kapitel in der Geschichte der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB). Rund 90.000 begeisterte Zuschauer haben seit dem Start im Februar 2006 die beliebte Rockoper mit Goethes Originaltexten besucht. Zum Gesamtkonzept der insgesamt 387 Veranstaltungen gehörte neben der besonderen Aufführungsform im Goethesaal auf dem Brocken auch die An- und Abreise im dampfenden „Mephisto-Express“ sowie das „Mephisto-Mahl“ in der Brockenherberge. HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener bedankte sich während der gestrigen Veranstaltung bei allen beteiligten Partnern und Akteuren für die erfolgreiche Zusammenarbeit. Für ein letztes Abschiedsfoto versammelten sich dann alle noch einmal auf der Bühne. Fans müssen jedoch nicht traurig sein. Denn es ist nicht auszuschließen, dass es eine Fortsetzung des Faust-Themas geben wird, wenngleich auch in Form eines neuen Stücks. Goethes Klassiker und die Brockenbahn gehören untrennbar zum höchsten Gipfel des Harzes.

Lok „Fiffi“  ist zurückgekehrt

Dampflok 99 6102 bleibt rollfähiges Exponat

Donnerstag, 14. November

Wernigerode – Gestern ist die liebevoll „Fiffi“ genannte Dampflok 99 6102 der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) in den Harz zurückgekehrt. In den vergangenen Jahren wurde sie rollfähig aufgearbeitet und wird nach ihrer Komplettierung ab dem kommenden Jahr als rollfähiges Exponat für Ausstellungen zur Verfügung stehen.

Sie ist zurück, und nicht nur Eisenbahnfans freuen sich darüber. Gemeinsam mit ihrer ebenfalls 1914 gebauten Schwesterlok 99 6101, genannt „Pfiffi“, stellt die jetzt wieder heimgekehrte 99 6102 nämlich ein ganz besonderes Schmuckstück im insgesamt 25 Exemplare umfassenden Dampflokbestand der HSB dar. Nach ihrer Außerdienststellung im Jahre 2008 wurde „Fiffi“ zunächst ins DLW zur rollfähigen Aufarbeitung gebracht. Die entsprechenden Arbeiten wurden dann ab 2016 bei der MaLoWa Bahnwerkstatt GmbH fortgesetzt. In der Wernigeröder Fahrzeugwerkstatt der HSB finden in den kommenden Tagen nun noch kleinere Arbeiten statt, bevor die „Fiffi“ im Dezember dieses Jahres nach Gernrode überführt wird. Hier soll die Dampflok dann anschließend gemeinsam mit dem Freundeskreis Selketalbahn e. V., der die Wiederinbetriebnahme im Jahre 1997 mit ermöglicht und die Lok viele Jahre betreut hatte, komplettiert werden. Perspektivisch ist vorgesehen, die „Fiffi“ dann ab dem Sommer 2020 als rollfähiges Exponat auf Ausstellungen zu zeigen. Ihre bauartgleiche Schwester   99 6101 alias „Pfiffi“, die seit 2014 mit Fristablauf abgestellt ist, soll dagegen zukünftig wieder dampfen. Ein genauer Zeitpunkt hierfür steht aktuell allerdings noch nicht fest.


Hintergrundinformation: „Pfiffi“ und „Fiffi“ bei der HSB

Zum 25 Maschinen zählenden Fahrzeugbestand der HSB zählen mit der „Pfiffi“ (99 6101) und der „Fiffi“ (99 6102) auch zwei ganz besondere Schmuckstücke aus der Frühzeit der Schmalspurbahnen im Harz. Ursprünglich wurden beide Maschinen im Jahre 1914 von der Firma Henschel als Versuchslokomotiven für die Heerestechnische Prüfungskommission der Heeresfeldbahnen gebaut. Im Rahmen eines Manövers des Königlich Württembergischen Eisenbahnregiments gelangten sie sogleich in den Harz und wurden im Auftrag der Heeresverwaltung auf einer eigens bei Drei Annen Hohne gebauten Teststrecke erprobt. Dieser Einsatz währte jedoch nur kurz, beide Lokomotiven verblieben für die nachfolgenden Kriegsjahre bei der Heeresfeldbahn. Erst im Jahre 1917 kehrte die heutige 99 6101 dann endgültig in den Harz zurück. Sie wurde in diesem Jahr von der damaligen Nordhausen-Wernigeroder Eisenbahn (NWE) erworben und als „NWE 6“ in den Fahrzeugpark eingestellt. Drei Jahre später folgte ihr die heutige 99 6102, welche nach einem Umweg über die Nassauische Kleinbahn als „NWE 7“ fortan über Harzer Schmalspurgleise dampfte.

Ihre heutigen Betriebsnummern erhielten die diesjährigen Jubilarinnen dann 1949 im Zuge der Übernahme der Betriebsführung der Harzer Schmalspurbahnen durch die Deutsche Reichsbahn. Es folgten weitere Jahrzehnte des Einsatzes im Harz, wobei vorwiegend Rangierdienste und Rollbockverkehre zur Versorgung von Betrieben in Nordhausen und Wernigerode zum Aufgabengebiet der Lokomotiven gehörten. Der Ablauf der Untersuchungsfristen brachte dann im Jahre 1986 das vorläufige Einsatzende für die 99 6102. Ihre Schwesterlok 99 6101 wurde sechs Jahre später abgestellt, nachdem auch sie in den letzten Jahren nur noch gelegentlich und mit Sondergenehmigung aufgrund einer Verfügung der Reichsbahndirektion Magdeburg eingesetzt werden durfte.

Erst mit der Übernahme der Betriebsführung durch die HSB am 01.02.1993 brach auch für die beiden abgestellten Maschinen eine neue Ära an. So realisierte der Interessengemeinschaft Harzer Schmalspurbahnen e. V. im Jahre 1994 auf Basis einer engen Zusammenarbeit mit dem seinerzeit noch jungen kommunalen Bahnunternehmen die betriebsfähige Aufarbeitung der 99 6101 mit finanziellen Eigenmitteln. Auf der gleichen Grundlage nahm sich der Freundeskreis Selketalbahn e. V. der 99 6102 an, und ermöglichte - ebenfalls mit finanziellen Eigenmitteln - die Wiederinbetriebnahme der Maschine im Jahre 1997. In den Folgejahren erfolgten zahllose Einsätze vor Sonderzügen im Harz. Dabei wurden mit „Pfiffi“ (99 6101) und „Fiffi“ (99 6102) auch die sympathischen Kosenamen beider Maschinen regional wie überregional geprägt. Nach dem Ablauf ihrer Kesselfrist wurde die 99 6102 im Jahre 2008 erst einmal abgestellt. Die Abstellung der 99 6101 folgte dann sechs Jahre später.




Lösch-Kesselwagen sind zur Winterruhe wieder zurück in Wernigerode

Mittwoch, 23. Oktober

Wernigerode – Die beiden während der Sommersaison als Löschwasser-Reserve der Feuerwehr dienenden Kesselwagen sind am heutigen Vormittag wieder nach Wernigerode überführt worden. Das "Harzkamel" 199 874 war am frühen Morgen in der "Bunten Stadt am Harz" aufgebrochen, um die in den vergangenen Monaten im Brocken-Bahnhof sowie im Bahnhof Drei Annen Hohne abgestellten Fahrzeuge abzuholen.

Die beiden regelspurigen Kesselwagen wurden in den Jahren 1995 und 1997 von der Deutschen Bahn AG erworben. Das Fassungsvermögen der auf meterspurigen Rollwagen transportierten Fahrzeuge beträgt 24.000 bzw. 28.000 Liter Wasser. Im Brandfalle können sie als mobile Löschwasser-Reserve mit einer Lokomotive zügig zum Einsatzort gelangen. Bis zum Beginn der Sommersaison im April 2020 werden die beiden Kesselwagen nun in Wernigerode überwintern.

Neue Agentur der HSB in Güntersberge

Tickets nun auch im HarzHotel erhältlich

Dienstag, 22. Oktober

Wernigerode – Ab sofort sind Fahrkarten für die Züge der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) auch im HarzHotel in Güntersberge erhältlich. Die neue Vorverkaufsstelle ist bereits die elfte Fahrkarten-Agentur der HSB in der Harzregion.


Nicht nur Gäste des HarzHotels können jetzt in Güntersberge Tickets für Ausflüge mit den fahrplanmäßigen Zügen der Selketalbahn oder auf allen weiteren Strecken der beliebten Dampfeisenbahn erwerben. Auch Urlaubern und Einheimischen des Harzortes steht der neue Service zur Verfügung. Hierzu hatten das kommunale Bahnunternehmen und das Hotel, das seit kurzem auch offizielle touristische Informationsstelle für Harzurlauber ist, einen Agenturvertrag geschlossen. Nach intensiven Schulungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter durch die HSB erhalten Besucher hier nun neben Zugtickets auch Informationen rund um das gesamte Leistungsangebot der Harzer Schmalspurbahnen. Am heutigen Vormittag eröffneten HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener und Harzhotel-Inhaber René Maksimčev offiziell den Fahrkartenverkauf.


Die mittlerweile elf HSB-Agenturen befinden sich entlang des gesamten und 140,4 km umfassenden Streckennetzes der HSB, davon allein fünf im Bereich der  Selketalbahn zwischen Quedlinburg und Hasselfelde. Im Gernröder Bahnhof betreibt das Unternehmen darüber hinaus einen eigenen Dampfladen. Dort, in fünf weiteren eigenen Verkaufsbüros entlang der Harzquer- und Brockenbahn sowie in den beiden Dampfläden in Wernigerode und Nordhausen ist jeweils die gesamte Angebots- und Souvenirpalette der HSB erhältlich.

Winterfahrplan gilt ab dem 27. Oktober

Baubedingte Streckensperrungen im November

Montag, 21. Oktober

Wernigerode – Ab dem 27. Oktober tritt bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) der neue Winterfahrplan in Kraft. Er gilt bis einschließlich 24. April 2020 und enthält erneut ein baubedingt eingeschränktes Fahrtenangebot im November. Zur besseren Orientierung für die Fahrgäste erscheinen daher wieder zwei Druckversionen des Fahrplans für die Zeiten während und nach den Streckensperrungen.

Auch in der kommenden Winterperiode werden wie gewohnt wieder sechs Dampfzüge täglich auf den Brocken fahren. Aufgrund der verstärkten Nachfrage verkehren an den Feiertagen sowie in den Ferien erneut bis zu drei zusätzliche Züge auf den Gipfel des höchsten Harzberges. Beibehalten wird auch die tägliche Direktverbindung aus dem Südharz zum Brocken. Der Dampfzug startet dabei jeweils um 10:24 Uhr im thüringischen Nordhausen und kehrt dorthin um 17:39 Uhr nach einem ca.  einstündigen Gipfelaufenthalt zurück.

Im Zeitraum vom 4. bis zum 29. November wird es wie in den Vorjahren Einschränkungen beim Zugverkehr geben. Hintergrund sind auch in diesem Jahr notwendige Instandhaltungsmaßnahmen an der Streckeninfrastruktur. Hierfür werden die Selketalbahn vollständig sowie die Harzquerbahn auf dem Abschnitt zwischen Ilfeld und Drei Annen Hohne gesperrt. Für die entfallenden Zugverbindungen findet kein Schienenersatzverkehr statt. Alternativ können die bestehenden Linienbus-Verbindungen genutzt werden. Die Zugfahrten zwischen Wernigerode und dem Brocken sowie zwischen Nordhausen und Ilfeld sind von den Sperrmaßnahmen nicht betroffen.

Ab dem 30. November wird es auf der Selketalbahn dann zunächst eine kurze Dampfzugpause mit ausschließlichem Triebwagenverkehr geben. An den Wochenenden 7./8. und 14./15. Dezember fahren aber bereits wieder die ersten fahrplanmäßigen Dampfzüge auf der Selketalbahn. Ab dem 21. Dezember verkehrt die Dampflok dann wieder täglich zwischen Quedlinburg, Alexisbad, Harzgerode, Stiege, Hasselfelde und Eisfelder Talmühle.
 
Um das Fahrtenangebot so übersichtlich wie möglich für die Fahrgäste zu gestalten, gibt die HSB wieder zwei verschiedene Faltfahrpläne für beide Phasen des neuen Winterfahrplans heraus. Der erste gilt vom 27. Oktober bis zum 3. November sowie ab dem 30. November bis zum Ende des Winterfahrplans am 24. April 2020. Der zweite Faltplan ist ausschließlich für die Zeit der teilweisen Vollsperrungen vom 4. bis zum 29. November gültig. Nähere Informationen zum neuen Winterfahrplan sowie zur umfangreichen Angebotspalette der HSB sind in allen Fahrkartenausgaben und Dampfläden, telefonisch unter 03943/ 558-0 sowie auf der Homepage des Unternehmens unter www.hsb-wr.de erhältlich.

„Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ endet nach dreizehn erfolgreichen Jahren

Restkarten sind noch erhältlich – Neue Veranstaltungen in 2020

Freitag, 18. Oktober

Wernigerode – Eine dreizehnjährige Erfolgsgeschichte im Programm der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) geht am 24. November zu Ende: Für „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ fällt an diesem Tag der letzte Vorhang. Noch sind Restkarten für die ab 25. Oktober beginnenden Herbst-Aufführungen erhältlich. Doch Fans müssen nicht traurig sein, Ideen für neue Veranstaltungen gibt es bei der HSB bereits. Zunächst starten im kommenden Jahr zahlreiche neue Themenfahrten.

Wer die beliebte Rockoper auf dem Brocken bislang noch nicht gesehen hat, der sollte jetzt bei den letzten verfügbaren Tickets zugreifen. Noch insgesamt fünfzehn Aufführungen wird es vom  25. Oktober bis zum 24. November immer Freitags, Samstags und Sonntags geben. Nach dem Fall des letzten Vorhangs werden es dann in den vergangenen dreizehn Jahren über 88.000 begeisterte Zuschauer in insgesamt 387 Aufführungen gewesen sein, welche die einmalige und von Dr. Rudolf Volz stammende Inszenierung des wohl bekanntesten literarischen Werks in deutscher Sprache am Originalschauplatz der Handlung auf dem Brocken besucht haben. Eine Erfolgsgeschichte, die am eisigkalten 4. Februar 2006 begann und bis heute viel mehr ist, als eine völlig neuartige Interpretation von Johann von Goethes Meisterwerk „Faust“: Eine einzigartige Symbiose aus romantischer Fahrt im dampfenden „Mephisto-Express“ mit Hexen und Teufeln an Bord, dem „Mephisto-Mahl“ in der Brockenherberge sowie der Aufführung mit Goethes Originaltexten im höchstgelegenen Theatersaal Deutschlands und rockiger und sanfter Live-Musik.

Von Anfang an ging das gemeinsam von der HSB und dem Produzenten der Show, der Berliner Manthey Event GmbH, entstandene Konzept auf und wurde schnell zum Verkaufsschlager. Beide Partner, die bereits vor Start der Rockoper schon einige Jahre erfolgreich zusammengearbeitet hatten, setzten im Lauf der Zeit immer wieder neue Impulse für die weitere Entwicklung der Rockoper und präsentierten sie dem begeisterten Publikum. So hielten die Aufführungen in jedem Jahr neue musikalische und szenische Überraschungen für die Zuschauer bereit. Diese reisten mittlerweile aus immer weiter entfernten Regionen eigens zur Rockoper in den Harz. Weitere Erfolgsgaranten waren auch die über die Jahre stets hochwertige musikalische und schauspielerische Besetzung rund um den „Mephisto“-Darsteller Falko Illing, der bereits seit der ersten Vorstellung auf der Bühne steht. Regionale Unterstützung erfährt „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ seit Anbeginn auch durch den Brockenwirt, der den „Goethesaal“ der Brockenherberge zur Verfügung stellt. Später gesellte sich als Medienpartner auch noch Radio SAW hinzu.

Aufgrund des großen Erfolges, alle Veranstaltungen waren bis dato nahezu ausverkauft, kam im Jahre 2010 auch noch Goethes zweiter Teil des Dramas mit „Faust II – Die Rockoper auf dem Brocken“ hinzu. Nach dem gleichen und bewährten Erfolgsrezept des ersten Klassikerteils, der sich fortan die festen Spielzeiten im Frühjahr und Herbst mit dem zweiten Part teilte. Wie schon beim ersten Teil zeichnete dabei erneut Dr. Rudolf Volz für das Libretto und die Komposition der Musik verantwortlich.

Nach dreizehn Jahren geht die Erfolgsgeschichte von „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ nun ihrem Ende entgegen. Mit einem weinenden und einem lachenden Auge, denn Ideen für neue Veranstaltungen hat die HSB bereits auf Lager. So ist auch nicht auszuschließen, dass es eine Fortsetzung des Faust-Themas geben wird, wenngleich auch in Form eines neuen Stücks. Denn Goethes Klassiker und die Brockenbahn gehören untrennbar zum höchsten Gipfel des Harzes.
Ab 2020 bietet die HSB zunächst zahlreiche neue thematische Sonderfahrten auf ihrem 140,4 km umfassenden Streckennetz an. So können Gäste „Krimi-Dinner im Schlosskeller“, „Western-Züge nach Pullman-City“, „Mondscheinfahrten“, den „Sangria-Express“ oder auch Sonderfahrten unter dem Motto „Mit den Spargelkutschen und Kürbisloren durch das Selketal“ erleben.
Informationen zu „Faust – Die Rockoper auf dem Brocken“ hält der Kundenservice der HSB unter Tel. 03943/ 558-145 bereit. Restkarten für die letzten fünfzehn Faust-Aufführungen sind ebenfalls hier sowie unter www.hsb-wr.de erhältlich.

Vollsperrung Bahnübergang der Harzer Schmalspurbahnen wegen Gleisbauarbeiten

Vom 14. bis 23. Oktober Vollsperrung der L 100 zwischen Drei Annen Hohne und Schierke

Donnerstag, 10. Oktober

Wernigerode – Die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) führt gegenwärtig Gleisbauarbeiten entlang des Streckennetzes durch. Im Zuge der Arbeiten wird auch der Bahnübergang an der L 100 zwischen Drei Annen Hohne und Schierke saniert. Die Gleise werden an dieser Stelle ausgetauscht, die Fahrbahn erhält zur besseren Befahrbarkeit eine Gleistragplatte.

Für diese Arbeiten ist eine Vollsperrung der L 100 zwischen Drei Annen Hohne und Schierke in der Zeit vom 14. bis zum 23. Oktober notwendig. Eine Umleitung ist über Elbingerode / Elend und in der Gegenrichtung ausgeschildert.

Die Geschäftsleitung der HSB bittet alle Verkehrsteilnehmer für die entstehenden Unannehmlichkeiten während dieser notwendigen Bauarbeiten um Verständnis.

Der Zugverkehr auf dem gesamten Streckennetz der Harzer Schmalspurbahnen wird von diesen Bauarbeiten nicht beeinträchtigt.


Der Bau der neuen Dampflokwerkstatt in Wernigerode hat begonnen

Verkehrsminister Webel und Oberbürgermeister Gaffert geben offiziellen Startschuss für Großprojekt der HSB

Freitag, 04. Oktober

Wernigerode – Das bislang größte Bauprojekt in der 28-jährigen Geschichte der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) wurde heute Vormittag in Anwesenheit von zahlreichen Gästen aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung offiziell begonnen.

Gemeinsam mit Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert und HSB-Geschäftsführer Matthias Wagener drückte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel in Wernigerode den symbolischen Startknopf für den Bau der
neuen Dampflokwerkstatt: „Die neue Werkstatt ist in mehrerlei Hinsicht ein Gewinn. Das Traditionsunternehmen und die Region profitieren gleichermaßen von dem Vorhaben. Die Dampfloks können künftig in der eigenen Werkstatt untersucht und gewartet werden. Das macht unabhängiger und spart vor allem Kosten. Zugleich haben Touristen und Bahnenthusiasten die Möglichkeit, die Arbeiten in der gläsernen Galerie zu verfolgen. Diese gelungene Kombination macht die HSB noch attraktiver.“

Rund 120 Jahre nach der ersten offiziellen Fahrt eines Personenzuges zum Brocken hat die HSB damit einen wichtigen Meilenstein für die Zukunft des historischen Dampfbetriebes auf dem 140,4 km umfassenden Streckennetz gesetzt. Nachdem seit dem 2. September bereits das Baufeld auf dem Wernigeröder Ochsenteichgelände beräumt worden war, wurden heute die ersten Rammschläge zum Einlassen der Spundwände durchgeführt. Noch bis zum Ende der Herbstferien am 11. Oktober werden diese Arbeiten fortgeführt, um das Fundament für das Großprojekt in der Nähe des Wernigeröder Stadtzentrums zu bauen.

Die Idee zum Bau einer neuen Dampflokwerkstatt wurde bereits vor geraumer Zeit geboren. Schon damals zeichnete sich eine immer zeit- und kostenintensivere Instandhaltung der betagten Dampflokomotiven ab. Spätestens alle acht Jahre müssen diese im Rahmen der sogenannten schweren Instandhaltung umfassend untersucht und in ihre über 4.000 Einzelteile zerlegt werden. Um dabei unabhängiger zu werden, kam für das kommunale Bahnunternehmen nur die Schaffung eigener Werkstattkapazitäten in Frage. Aus Platzgründen schied eine Erweiterung der bisherigen Fahrzeugwerkstatt aus dem Jahre 1926 am Bahnhof Wernigerode Westerntor von vornherein aus.  

Nach sorgfältigen Abwägungen stimmten die Aufsichtsgremien der HSB im Jahre 2015 dem Neubau einer Dampflokwerkstatt am favorisierten Standort in Wernigerode zu. Noch im selben Jahr konnte mit einem Teil des Ochsenteichgeländes ein geeignetes Grundstück in unmittelbarer Nähe zur alten Werkstatt von der Stadt Wernigerode erworben werden. Gleichzeitig gelang es, die insgesamt 10,5 Mio. Euro umfassende Investition mit finanzieller Unterstützung der Deutschen Bank sowie der Investitionsbank Sachsen-Anhalt abzusichern. Im Frühjahr 2019 erfolgte dann auch die Genehmigung für die Gleisanlagen vom Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt sowie vom Landkreis Harz die Baugenehmigung für die Hochbauten. 

Neben der eigentlichen Nutzung zur Instandhaltung der Dampflokomotiven wird die neue Dampflokwerkstatt auch für Urlauber und Eisenbahnfreunde zugänglich sein. Auf einer separat zugänglichen Galerie können sie die Arbeiten an den historischen Dampfrössern zukünftig beobachten. Und so freute sich Wernigerodes Oberbürgermeister Peter Gaffert, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der HSB, auch aus touristischer Sicht über den heutigen Baubeginn im Herzen der „Bunten Stadt am Harz“: „Die neue Dampflokwerkstatt wird ein weiterer touristischer Hotspot in Wernigerode und im Harz werden.

Zusätzlich zu Brocken und Schloss wird sie für eine völlig neue Attraktion sorgen und neben der touristischen Wertschöpfung auch dazu beitragen, dass die Zukunft der HSB und mit ihr zahlreiche Arbeitsplätze gesichert sind.“ Mit der Fertigstellung der neuen Dampflokwerkstatt wird im Frühjahr 2021 gerechnet. Nach einer rund einjährigen Anlaufphase können hier dann ab 2022 die ersten Dampflokomotiven vollständig auseinander gebaut und entsprechend den rechtlichen Vorschriften untersucht werden. Die HSB verfügt über insgesamt 25 Dampflokomotiven der Baujahre 1897 bis 1956. Mit einem Großteil von ihnen werden neben dem täglichen Reisezugverkehr auch zahlreiche Sonderzüge gefahren. Insgesamt erbringen die Dampflokomotiven der HSB jährlich über 350.000 gefahrene Zugkilometer. 

Die Umsetzung des aktuellen Großprojektes reiht sich nahtlos in eine Reihe weiterer Baumaßnahmen der Vorjahre ein. So errichtete die HSB im Jahre 2005 eine große Fahrzeughalle in Wernigerode, ein Jahr später folgte die 8,5 km lange Streckenverlängerung von Gernrode in die Welterbestadt Quedlinburg. Im thüringischen Südharz wurde darüber hinaus im Jahre 2004 das „Nordhäuser Modell“ etabliert, welches seitdem mit einem attraktiv gestalteten Mischbetrieb aus Eisenbahnzügen und modernen Zweisystem-Stadtbahnen für gleichbleibend hohe Fahrgastzahlen sorgt.

„Brockenlok“ reist zur Untersuchung ins Dampflokwerk nach Meiningen

Weitere Dampflok kehrt im Gegenzug zurück – Unfalllok auch wieder im Einsatz

Dienstag 25.09.2019

Am vergangenen Montag hat die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ihre „Brockenlok“ 99 7237 auf dem Straßenwege nach Thüringen bringen lassen. Im Dampflokwerk Meiningen (DLW) der Deutschen Bahn AG wird die 63-jährige Lokomotive in den kommenden Monaten eine umfangreiche Untersuchung erhalten. Voraussichtlich bis Ostern 2020 wird sie dann wieder in den Harz zurückkehren.

Im Gegenzug traf am gestrigen Tag die Dampflokomotive 99 7222 wieder in Wernigerode ein. Sie war in den zurückliegenden Monaten in Meiningen einer Bedarfsausbesserung im DLW unterzogen worden. Bereits in den kommenden Tagen sind Probefahrten mit der 1931 gebauten Lokomotive vorgesehen. Anschließend wird die von den Harzer Lokpersonalen liebevoll „Mama“ genannte Maschine wieder für Einsätze auf dem 140,4 km umfassenden Streckennetz der HSB zur Verfügung stehen. In den 1950er Jahren waren die insgesamt 17 „Brockenloks“ nach ihrem Vorbild entstanden und gebaut worden.

Seit dem 21. September ist auch wieder die „Brockenlok“ 99 7247 im Einsatz. Die Dampflokomotive war am Nachmittag des 5. September an einem Bahnübergang im Wernigeröder Stadtteil Hasserode mit einem Lastkraftwagen kollidiert. Bei dem Unfall wurden unter anderem der Wassertender der Lokomotive sowie die Kupplung schwer beschädigt. Dank der mit großem Engagement in der Wernigeröder Fahrzeugwerkstatt der HSB durchgeführten Reparaturen konnte die Lokomotive zügig wieder in den Betriebsdienst zurückkehren.






Einsatz des Traditionszuges im Selketal

Am 22.09.2019 bieten wir unseren Gästen im Selketal eine nicht alltägliche Attraktion! Die nachfolgenden Verbindungen werden an diesem Tag mit unseren historischen grünen Traditionszugwagen und der Dampflok 99 6001 verkehren:

7:34 ab Gernrode -                 8:35 an Harzgerode
8:45 ab Harzgerode -           10:15 Quedlinburg
10:30 ab Quedlinburg -      11:31 an Alexisbad
11:46 ab Alexisbad -             12:30 an Gernrode
13:57 ab Gernrode -             16:00 an Hasselfelde
16:10 ab Hasselfelde -         16:44 an Eisfelder Talmühle
17:02 ab Eisfelder Talmühle - 19:27 an Quedlinburg
19:42 ab Quedlinburg -      19:57 an Gernrode

Kinder- und Familienfest Nordhausen am 31.08.2019

An diesem Tag verwandelt sich der Bahnhofsvorplatz in Nordhausen von 10:00 - 18:00 Uhr zu einem Spieleparadies für kleine und große Eisenbahnfans. Alle Attraktionen, wie z. B. das Bungee-Trampolin, mehrere Hüpfburgen oder auch der Gleichgewichts-Parcour können kostenfrei genutzt werden. Die Modellbahnanlage des Freundeskreises Selketalbahn e. V., die der HSB und unsere Kinderdampfeisenbahn drehen zusätzlich fleißig ihre Runden. "Die größte Ein-Mann-Kapelle der Welt" sorgt mit Musik und guter Laune für ausreichend Unterhaltung und für das leibliche Wohl ist natürlich auch gesorgt! Während des Festest pendelt eine historische Straßenbahn zwischen dem Bahnhofsplatz und dem Südharz Klinikum im 30 Minuten-Takt. Den Fahrplan der Straßenbahn finden hier.

Sieben neue Auszubildende bei den Harzer Schmalspurbahnen

Mittwoch 07.08.2019

Am 1. August haben insgesamt sieben neue Auszubildende bei der Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) ihre Lehre begonnen. In den kommenden Jahren werden sie hier die Berufe des Industriemechanikers, der Kauffrau für Büromanagement sowie erstmalig auch den des Technischen Produktdesigners erlernen.

Ihr Ruf als erfolgreiches Ausbildungsunternehmen mit mittlerweile 22-jähriger Lehrtradition eilt der HSB auch überregional weit voraus. Und so ist es mittlerweile wenig verwunderlich, dass auch diesmal wieder junge Leute teilweise von weit her ihren Weg in den Harz und seiner beliebten Dampfeisenbahn gefunden haben, um hier in ihre zukünftige Karriere zu starten. Die Berufsanfänger kommen in diesem Jahr aus Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Thüringen, aber auch aus dem heimischen Wernigerode und seiner Umgebung. Es erwartet sie eine abwechslungsreiche Ausbildung vor dem Hintergrund einer mit anderen Arbeitgebern kaum vergleichbaren und einmaligen Mischung aus historischer sowie moderner Technik.

Doch bevor es so richtig losgeht, sind die neuen Lehrlinge gestern erst einmal zur traditionellen Begrüßungs-Rundtour durch den Harz aufgebrochen, um ihren Ausbildungsbetrieb und sein insgesamt 140,4 km umfassendes Streckennetz kennenzulernen. In Begleitung von Norman Just, Referent des Eisenbahnbetriebsleiters, Personalreferentin Anne Walther und Lehrausbilder Norman Wolf ging es dabei von Wernigerode über Quedlinburg und das Selketal bis ins thüringische Nordhausen sowie hinauf zum Brocken. Dabei zeigten sich die jungen Leute von den Dimensionen der HSB beindruckt, und so freuen sich Pascal Böhnke, Niklas Bories, Arwed Danner, Maurice Große, Axel Leinweber, Fabienne Lindner und Janine Ochs schon sehr auf die kommenden Lehrjahre.

Unter den derzeit rund 260 Beschäftigten befinden sich seit dem 1. August nun insgesamt achtzehn Auszubildende, davon dreizehn zum Industriemechaniker, vier zur Kauffrau bzw. –mann für Büromanagement sowie einer zum Technischen Produktdesigner. Hinzu kommt ein Dualstudent im technischen Bereich. Seit 1997 haben schon 67 Auszubildende eine Lehre bei der beliebten Dampfeisenbahn absolviert, darunter Industriemechaniker, Bürokaufleute, aber auch ein Energieelektroniker sowie ein Fachinformatiker. Allen Absolventen hat die HSB bislang einen festen Arbeitsplatz angeboten. So sind die ehemaligen Lehrlinge heute größtenteils im erlernten Beruf im Unternehmen tätig oder haben sich beruflich intern wie extern weiterqualifiziert.

Auch im nächsten Jahr wird die HSB wieder freie Ausbildungsplätze anbieten. Bewerbungsunterlagen für einen Ausbildungsbeginn in 2020 können bei Interesse ab sofort eingereicht werden.

Mit Blick auf die zukünftige Entwicklung sucht die HSB darüber hinaus auch ingenieurtechnische Fachkräfte aus den Bereichen Eisenbahnbetrieb, Fahrzeuginstandhaltung und Infrastruktur. Bewerbungen können jederzeit bei den Harzer Schmalspurbahnen eingereicht werden. Informationen zu allen Jobangeboten der HSB sind im Internet unter www.hsb-wr.de erhältlich.


Per Schmalspurbahn ins Gernröder Waldbad Osterteich

Neues Pauschalticket „Badespaß im Selketal“ ab dem 1. August

Dienstag 30.07.2019

Einfach einsteigen und per Bahn zum „Badespaß im Selketal“: So heißt das neue Ticket, das die Harzer Schmalspurbahnen GmbH (HSB) und die Bäder Quedlinburg GmbH gemeinsam ab dem 1. August ausschließlich für Kindergruppen und Familien einführen.

Angesichts der derzeit sommerlich heißen Witterung kommt das Kooperations-angebot genau zur richtigen Zeit. Es gilt bis zum 30. September täglich in den HSB-Zügen zwischen den Stationen Quedlinburg und Osterteich. Nutzen können es zum einen Kindergruppen mit Kindern im Alter von sechs bis vierzehn Jahren und mindestens neun Reisenden. Der Preis für die Hin- und Rückfahrt beträgt pro Kind jeweils 3,50 Euro, begleitende Erwachsene zahlen jeweils 6,00 Euro. Neben der Bahnfahrt sind im Preis auch der Eintritt ins Gernröder Waldbad Osterteich sowie eine Freikarte für die gesamte Gruppe eingeschlossen.

Der „Badespaß im Selketal“ gilt darüber hinaus auch für Familien mit zwei Erwachsenen und bis zu drei Kindern, ebenfalls im Alter von sechs bis vierzehn Jahren. Im Gesamtpreis von 15,00 Euro ist ebenfalls der Eintritt für alle Reisenden ins Waldbad enthalten.

Die HSB und die Bäder Quedlinburg GmbH haben das neue Pauschalticket gemeinsam eingeführt, um für die Kinder und Familien der Region ein weiteres attraktives Angebot zu schaffen. Erhältlich sind die Fahrkarten ausschließlich bei der HSB-Agentur am Schalter der Harzer Verkehrsbetriebe GmbH (HVB) im  Empfangsgebäude des Bahnhofs Quedlinburg. Informationen zum neuen Angebot hält die HSB auf ihrer Internetseite unter www.hsb-wr.de, telefonisch unter 03943/558-0 sowie in ihren Verkaufsstellen bereit.