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Steigungsprofil

Die Harzquerbahn

Erfahren Sie auf der Nord-Süd-Achse des Harzes zwischen der bunten Stadt Wernigerode und dem thüringischen Nordhausen ein munteres Wechselspiel aller Schönheiten dieses Mittelgebirges.

Wenn Sie in Wernigerode einsteigen, erleben Sie zuerst diese bunte Stadt, idyllisch umrahmt von Häusern und Vorgärten. Dann folgt ab Steinerne Renne ein kräftezehrender Anstieg nach Drei Annen Hohne, den unsere Dampflokomotiven mit Bravour meistern. Auf diesem Abschnitt fahren Sie durch die engen Bögen des Drängetals und durch den einzigen Tunnel aller Schmalspurbahnen in den neuen Bundesländern. Erleben Sie dann in Drei Annen Hohne ein echtes Wanderparadies!

Sie haben aber auch die Möglichkeit, entweder mit der Brockenbahn weiter den Brockengipfel zu erklimmen, oder mit der Harzquerbahn bis nach Nordhausen dieses schöne Mittelgebirge zu erkunden. Denn jetzt geht es weiter über Hochebenen bis Benneckenstein und anschließend durch tiefe, waldreiche Täler bis nach Ilfeld, dem gebirgigen Tor des Südharzes. Bewundern Sie auf der Weiterfahrt die malerischen Häuser der beschaulichen Orte des Südharzes, bevor das repräsentative Empfangsgebäude des Bahnhofes Nordhausen Nord einlädt, diese muntere Stadt zu entdecken.

 

Wir wünschen Ihnen eine erlebnisreiche Fahrt!

 

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Die Geschichte der Harzquerbahn

27.05.1896 Erteilung der Konzession zum Bau und Betrieb einer Schmalspurbahn von Nordhausen nach Wernigerode mit einer Abzweigung auf den Brocken
25.06.1896 Gründung der Nordhausen-Wernigeroder-Eisenbahn (NWE)
12.07.1897 Freigabe des ersten Streckenabschnitts Nordhausen - Ilfeld
01.05.1898 Inbetriebnahme der Strecke Ilfeld - Netzkater
20.06.1898 Eröffnung der Strecke Wernigerode über Drei Annen Hohne nach Schierke
15.09.1898 Freigabe des Streckenabschnitts Netzkater - Benneckenstein
27.03.1899 Einweihung der Streckenteile Drei Annen Hohne - Benneckenstein und Schierke - Brocken
01.04.1916 Verlagerung des Verwaltungssitzes der NWE von Nordhausen nach Wernigerode
1926 Einrichtung eines eigenen Kraftfahrbetriebes für den Linien- und Ausflugsverkehr; Symbol der Busse wird der "Harzer Roller"
1945-1949 Einschränkung bzw. Einstellung des Zugverkehrs auf Harzquer- und Brockenbahn aufgrund des Drucks der sowjetischen Besatzer
19.01.1949 Enteignung der NWE mit Übergabe der Enteignungsurkunde durch die sowjetische Militär- Administration
01.04.1949 Übergabe der Harzquer- und Brockenbahn an die Deutsche Reichsbahn zur treuhänderischen Verwaltung und Nutznießung
01.02.1993 Die HSB übernimmt die Harzquerbahn in regionale Trägerschaft. Durch diese, in der Rekordzeit von dreizehn Monaten vollzogene, Übergabe ist sie die erste „Nichtbundeseigene Eisenbahn“ in den neuen Bundesländern mit regelmäßigem Reise- und Güterverkehr.

Mehr Historisches erfahren Sie hier.